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IT-Freiberufler – seine Risiken, seine Versicherungen

Interview mit dem Versicherungsexperten Ralph Günther

(Juni 2004)
Ralph Günther
Ralph Günther
Versicherungsexperte

Auch der Berufsoptimist gibt es zu: Das Leben ist voller Gefahren. Und wem das nicht völlig egal ist, der macht sich beizeiten Gedanken über die Minderung der Risiken und damit auch über Versicherungen. Was dabei IT-Freiberufler wissen sollten, darüber sprach GULP mit dem Versicherungsexperten Ralph Günther.

 

GULP Herr Günther, welche Versicherungen braucht ein IT-Freiberufler?

Günther

Und schon sind wir beim Problem einer Pauschalantwort, denn letztendlich kommt es bei Versicherungen immer auch auf die individuellen Gegebenheiten beim jeweiligen Freiberufler an. Hat er Familie oder ist er Single? Ist er eher risikobereit oder doch lieber vorsichtig? Muss er für eine Altersvorsorge selbst sparen oder erbt er ein Haus? Wie sehen seine steuerliche Situation und seine Zukunftsplanungen aus? Es gibt also jede Menge Dinge, die zu beachten sind – ebenso wie jede Menge von Versicherungsmöglichkeiten.
GULP Über die man sich allerorts informieren kann.

Günther

>> Sich zu orientieren, ist die eine Schwierigkeit. <<

Das stimmt. Sich Informationen über Versicherungen zu verschaffen, ist gerade im Zeitalter des Internets überhaupt kein Problem mehr. Das ist aber auch die Crux, denn es besteht hier kein Informationsdefizit, sondern ein immenser Informationsüberfluss. Sich darin zu orientieren, ist die eine Schwierigkeit, die andere ist die Frage nach der Bewertung der Informationen.
GULP Weshalb die meisten zum Fachmann gehen, dem Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter. Was ist eigentlich der Unterschied?
Günther Der Versicherungsvertreter ist nur für eine Gesellschaft tätig und dieser auch verpflichtet. Was heißt, dass er auch nur Produkte dieses Versicherers anbieten darf – und in der Konsequenz naturgemäß in seinem Portfolio auch beschränkt ist. Ein Versicherungsmakler dagegen ist unabhängig von einer einzelnen Versicherung – sein Angebot umfasst im Idealfall alle Produkte aller Versicherungsunternehmen.
GULP Unabhängig von den individuellen Voraussetzungen und Ansprüchen der IT-Freiberufler – lassen sich dennoch ein paar Versicherungen nennen, die man unbedingt haben sollte?
Günther Natürlich, denn mit dem Wechsel in die Freiberuflichkeit kann der IT-Experte grundsätzlich erst einmal das Netz der Sozialversicherung (u.a. Gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung inklusive Erwerbsminderung sowie die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft) verlassen – weshalb jede Versicherung, die gegen existenzbedrohende Risiken absichert, ein Muss sein sollte. Und dazu gehören zuallererst Haftpflicht, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, Unfallversicherung und Krankenversicherung inklusive Tagegeld. Nicht ganz so bekannte Bausteine wie eine Dread-Disease- oder eine Grundfähigkeiten-Versicherung möchte ich der Vollständigkeit halber auch erwähnen, da diese sinnvolle Ergänzungen oder auch Alternativen in bestimmten Situationen darstellen können.
GULP Gehen wir die Versicherungen einmal kurz im einzelnen durch – was ist bei der Krankenversicherung zu beachten?
Günther Ob in der privaten oder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung, für diese Entscheidung sind unter anderem der gewünschte Leistungsumfang, eine eventuell bereits vorhandene Krankengeschichte und auch die familiäre Situation maßgeblich. Wer Alleinverdiener ist, Kinder und die Ehefrau zu versichern hat, für den könnte trotz der vielen Vorteile der privaten dennoch die gesetzliche Krankenversicherung als Familienversicherung Beitragsvorteile bieten.
GULP Während für Singles die Sache doch klar ist, oder?
Günther

>> In jedem Fall seine Zukunftsplanungen im
Hinterkopf haben. <<

So klar ist das Votum für eine Privatversicherung nun auch wieder nicht, denn auch als Single sollte man in jedem Fall seine Zukunftsplanungen bei Entscheidungen zumindest im Hinterkopf haben und daran denken, dass der Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung sehr schwierig und in Einzelfällen nahezu unmöglich ist.
GULP Ein Weg zurück – diese Frage stellt sich bei einer privaten Haftpflichtversicherung nicht.
Günther Diese Versicherung sollte überhaupt nicht in Frage gestellt werden, denn sie ist aus meiner Sicht der wichtigste Baustein in der Risikoabsicherung eines jeden Menschen. Ohne private Haftpflichtversicherung kann schon eine kleine Unvorsichtigkeit den Ruin der Existenz bedeuten, wenn zum Beispiel dadurch ein anderer Mensch dauerhaft geschädigt wird. Der Gesetzgeber sieht hier nämlich eine unbegrenzte Haftung vor.
GULP Die Notwendigkeit einer privaten Haftpflichtversicherung liegt auf der Hand, aber warum sollte ein IT-Freiberufler eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen? Es müsste doch viel passieren, damit er nicht mehr arbeiten kann.
Günther

>> Für Freiberufler
der Super-GAU. <<

Täuschen Sie sich nicht. Zugegeben, wenn man nicht täglich damit zu tun hat und keinen offensichtlich gefährlichen oder gesundheitsschädigenden Beruf ausübt, dann klingt diese Versicherung etwas theoretisch. Tatsächlich ist es aber so, dass man auch als IT-Freiberufler sehr schnell berufsunfähig werden kann. Rückenbeschwerden bis hin zum Bandscheibenvorfall aufgrund der sitzenden Tätigkeit, psychische Erkrankungen jeglicher Art wie zum Beispiel das „burnout-Syndrom“ oder chronische Erkrankungen – es gibt unzählige Gründe für eine Berufsunfähigkeit, an die man heute vielleicht noch gar nicht denkt. Immerhin werden jedes Jahr rund 280.000 Bundesbürger bzw. etwa ein Viertel aller Berufstätigen vor Erreichen des Rentenalters berufsunfähig. Und wenn man nicht mehr arbeiten kann und nicht für diesen Fall vorgesorgt hat, dann ist dies für den Freiberufler der Super-GAU.
GULP Der auch eintritt, wenn man aufgrund eines Unfalls nicht mehr arbeiten kann ...
Günther ... weshalb man in der Konsequenz sich auch eine Unfallversicherung überlegen sollte. Diese Versicherung darf allerdings keinesfalls als „Ersatz“ für die Berufs-/ Erwerbsunfähigkeitsversicherung gesehen werden, denn sie deckt ja nur einen bestimmten Ausschnitt davon ab. Man beachte: Nur etwa 5 Prozent aller Erwerbstätigen werden aufgrund eines Unfalls berufsunfähig. Und nur dieser Bereich wird von der Unfallversicherung abgedeckt.
GULP Das waren bis jetzt Versicherungen, die ganz schnell aktuell werden können. Wie sieht es mit dem Alter und einer Rentenversicherung aus?
Günther Hinsichtlich Altersvorsorge gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, wobei ich nur wenig Gründe sehe, nach dem Wechsel in die Freiberuflichkeit weiter und freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Das könnte gegebenenfalls ein bestimmtes Krankheitsbild sein, das den Weg in eine private Vorsorge erschwert – oder es ist zum Beispiel der Umstand, dass man erst in sehr reifem Alter ein Freiberufler geworden ist und schon sehr lange in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Wer vor dem 2. Januar 1961 (Stichtagsregelung im Rahmen der Rentenreform 2000) geboren ist, kann beispielsweise sich durch Zahlung des freiwilligen Mindestbeitrages in die gesetzliche Rentenversicherung zumindest noch einen gewissen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente sichern.
GULP Umfassende Altersvorsorge ist aber nicht nur Rentenversicherung?
Günther

>> Und das Haus, das man sich mühsam für die Kinder zusammengespart hat,
ist plötzlich weg.<<

Nein, im Regelfall nicht. Abgesehen davon, dass sich jeder Freiberufler je nach Typus und Rahmenbedingungen seine Altersvorsorge selbst zusammenstrickt, zeigt die Erfahrung, dass fast alle IT-Freiberufler auf einen planbaren Baustein großen Wert legen. Das war früher die gesetzliche Rente, das ist heute meist die private Rentenversicherung. Übrigens: Angesichts der Unsicherheiten denken nicht nur die Freiberufler so. Was nun zur klassischen privaten Rentenversicherung noch für die Altersvorsorge hinzu genommen wird – von fondsgebunden Versicherungen, Investmentsparplänen über die Immobilie bis zur Kapital-Lebensversicherung, das ist wiederum von Freiberufler zu Freiberufler sehr unterschiedlich. In jedem Fall sollte als weitere grundlegende Absicherung zumindest eine Pflegezusatzversicherung in Erwägung gezogen werden. Fehlt nämlich eine solche und tritt tatsächlich der Pflegefall ein, dann ist schnell das gesamte Vermögen verzehrt – und das Haus, das man sich mühsam für die Kinder zusammen gespart hat, ist plötzlich weg. Überhaupt sollte man, wenn man Partner und Kinder hat, bei seinen Überlegungen zu Versicherungen nicht die Familie außen vor lassen. Was ist, wenn der Hauptversorger stirbt? Sind Partner und Kinder zum Beispiel über eine Risiko-Lebensversicherung gegen den finanziellen Ruin abgesichert?
GULP Die Gefahr des finanziellen Ruins lauert für IT-Freiberufler auch im Projekt, wenn ein Personen-, Sach- oder Vermögensschaden verursacht wird.
Günther Und deshalb hat meines Erachtens die betriebliche Haftpflichtversicherung, genauer gesagt die IT-Haftpflichtversicherung, für den IT-Freiberufler aufgrund seiner besonderen Haftungssituation eine grundlegende Bedeutung.
GULP Und dennoch haben viele Freiberufler keine IT-Haftpflichtversicherung.
Günther Das ist wiederum so verwunderlich nicht. Zum einen glauben die meisten IT-Freiberufler, dass ein Schadensfall niemals eintreten würde. Zum anderen scheuen viele den Rechercheaufwand nach der passenden Versicherung, die Kosten für eine Versicherung und schließlich den Aufwand beim Abschluss für eine Versicherung, denn in der Regel muss man hier bis zu acht Seiten eines Fragebogens ausfüllen.
GULP Und all diese Gegen-Argumente sind ja nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen.
Günther Der erste Einwand hinsichtlich Seltenheit eines Schadensfalls ist ja nicht nur auf die IT-Haftpflicht zu beziehen – und gilt letztlich für alle Versicherungen, die ein Risiko absichern. In der Folge ist es deshalb – wieder einmal – die persönliche Entscheidung, ob man das Risiko tragen will oder auch nicht. Bei den anderen drei Bedenken, die durchaus berechtigt waren, haben wir eine Menge getan.
GULP Und wie sieht es mit dem Rechercheaufwand nach passenden Versicherungen aus?
Günther Wir haben einen breitangelegten "Versicherungsvergleich extern " entwickelt, in dem wir Versicherungen hinsichtlich ihres IT-Haftpflichtangebotes geprüft haben. Dieser wird regelmäßig aktualisiert und gibt allen Interessierten einen guten und schnellen Überblick über Leistungsangebot und Preise.
GULP Und welche Erkenntnisse zieht man aus diesem Überblick?
Günther Nun, wir haben mit den Versicherungen, welche die interessantesten Angebote haben, verhandelt und uns schließlich für einen Anbieter entschieden – mit dem Ergebnis, dass GULP Member eine IT-Haftpflichtversicherung abschließen können, die beim Jahresbeitrag 792 Euro unter dem Marktdurchschnitt von 1.719 Euro liegt. Dieser Betrag ist sogar um 175 Euro niedriger als der Mindestbeitrag, den der Versicherer regulär verlangt, und gilt nur im Rahmen der GULP Membership.
GULP Soviel zum Preis, viele interessierte Freiberufler lassen sich aber auch vom herkömmlichen Verfahren im Vorfeld des Versicherungsabschlusses abschrecken. Ein Fragebogen samt Freitextfeldern von acht Seiten und mehr ist oft eine Wissenschaft für sich.
Günther

>> Als wenn man mit Kanonen
auf Spatzen zielen würde. <<

Da haben Sie absolut Recht, wenn es um die IT-Freiberufler geht. Ein Unternehmen kommt um das Ausfüllen eines umfassenden Fragebogens nicht herum, beim Freiberufler ist das allerdings so, als wenn man mit Kanonen auf Spatzen zielen würde. Außerdem wäre ein solches Antragsverfahren online kaum praktikabel – aber genau dieser Weg war unsere Vorgabe.
GULP Und wie wurde die Vorgabe erfüllt?
Günther Indem wir einen kompakten und verständlichen Online-Fragebogen entwickelt haben, der nach dem Ja/Nein-Prinzip ausgefüllt wird. Die Beiträge sind vorher schon definiert worden – innerhalb weniger Minuten weiß man, ob man die Voraussetzungen erfüllt und was man zahlen muss. Und so alles glatt läuft, hat man innerhalb einer Woche die Versicherungspolice in der Hand.
GULP Das klingt funktionell ...
Günther ... und beinhaltet noch mehr Vorteile: Mit bis zu 2,5 Millionen Euro sind die Deckungssummen bei Schadensfällen durch alle Bereiche sehr hoch. Diese hohen Summen werden eigentlich vom Versicherer nur größeren Unternehmen angeboten. Die Selbstbeteiligung ist zudem vergleichsweise niedrig und fest, womit sie für den Freiberufler eine kalkulierbare Größe darstellt. Und das Versicherungsunternehmen ist nicht nur günstig, sondern auch ein anerkannter und erfahrener Spezialist auf dem Gebiet der IT-Haftpflichtversicherung.
GULP Sie sprachen vorhin von Voraussetzungen. Kann ein IT-Freiberufler, der eine IT-Haftpflichtversicherung abschließen will, auch abgelehnt werden?
Günther Generell abgelehnt wird er nicht, aber es gibt bestimmte Tätigkeiten und Fälle, gegen die er sich nicht absichern kann. Diese so genannten Ausschlüsse sind Bestandteil bei allen Versicherern und betreffen zum Beispiel Tätigkeiten in der Kraft-, Luft- und Raumfahrzeugbranche, die Einfluss auf die Konstruktion solcher Fahrzeuge haben.
GULP Also keine Chance auf eine IT-Haftpflicht, wenn man für einen Autohersteller arbeitet?
Günther

Doch, der Job darf eben nur nicht die Konstruktion betreffen. Wer beispielsweise Software für die Personalverwaltung entwickelt oder die Benutzeroberfläche für Radio- oder Navigationssysteme eines Kfz-Herstellers erstellt, ist für diese Tätigkeiten natürlich versichert. Für diese immer wieder zu Fragen führenden Punkte haben wir als Novum einen ergänzenden und erläuternden Text, einen so genannten Sideletter, zu den Versicherungsbedingungen für GULP-Member durchgesetzt, der auch Vertragsbestandteil ist.

GULP Gibt es weitere Fälle, die durch eine IT-Haftpflichtversicherung nicht abgedeckt werden?
Günther Ja, unter anderem alle die, welche ein klassisches unternehmerisches Risiko darstellen. Deutlich wird dies unter anderem beim Fall der „Nichterfüllung“ einer vereinbarten Leistung. Ein Freiberufler erscheint einfach nicht mehr zum Projekt, weil er ein lukrativeres Angebot hat. Für den Ausfall verlangt der geschädigte Projektanbieter eine Entschädigung – die natürlich nicht durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt wird.
GULP Zum Schluss: Die IT-Haftpflicht für GULP Member bietet einige Vorteile. Warum sind diese jetzt möglich und waren es nicht früher?
Günther Letztlich ist es das Gesetz von Actio und Reactio, das den Verbesserungen zugrunde liegt. Wenn genügend Freiberufler ihre Ideen, Erfahrungen und Vorschläge bei einem weitsichtigen Versicherer vorbringen, dann wird dieser angesichts der Zahl der vorstelligen Kunden natürlich bereit sein, auf die Bedürfnisse im Rahmen seiner Möglichkeiten eingehen. Wenn Interessen wie z. B. in der GULP Membership gebündelt werden, sind die Aussichten auf Erfolg auch entsprechend größer.
GULP Werter Herr Günther, wir danken Ihnen für dieses interessante Gespräch.

 

Nähere Informationen bei Ralph Günther, exali GmbH.
Unter www.exali.de externer Link gibt es zudem einen kostenfreien Online-Marktscan zur IT-Haftpflichtversicherung und weiteren Informationen rund ums Thema Versicherungsbedarf für IT-Freiberufler.

 

Kommentar zum Artikel

"Wie fast alle anderen Menschen (in einschlägigen Studien rangieren Versicherungsmakler und -vertreter in der Rangliste bzgl. Image ziemlich weit hinten) begegne ich den in diesem Interview vorgebrachten Informationen erst einmal sehr kritisch. Allerdings muss ich eingestehen, dass sowohl das Interview selbst als auch das Gesagte angenehm sachlich gehalten ist - und für die angesprochenen IT-Freiberufler mit der Fähigkeit zur persönlichen Entscheidung eine gute Hilfe zur Entscheidungsfindung ist. Ich finde es gut, dass Gulp bei solch werbegefährdeten, dennoch für uns Selbständigen sehr wichtigen Themen eine Form gefunden hat, die nötigen Informationen sachlich darzustellen. Eine Anregung wäre, ein ähnliches Interview mit einem Finanzexperten zu führen. (Oktober 2004)"

"Endlich mal ein Artikel, der alle Bereiche anspricht, die vor allem für einen Freiberufler interessant sind. Ich bin aufgrund persönlicher Erfahrung nicht der Meinung, dass z.B. eine BU-Vers. eine 'Illusion' vorgaukelt. Natürlich ist diese Absicherung nicht nur für den FB wichtig, aber hier um so mehr, wenn man wie ich keinen gesetzlichen Anspruch hat. Ob ein FB erfolgreich ist oder nicht, hat meiner Ansicht nach jeder selbst in der Hand und hat wirklich nichts mit einer Versicherung zu tun. Aber was hilft es, wenn der Erfolg durch einen Fehler zunichte gemacht wird? Da ist die IT-Haftpflicht, die mittlerweile von mir auch z.T. von den Auftraggebern gefordert wird, eine ganz 'konkrete' und sinnvolle Versicherung. (Juli 2004)"

"Ich habe das Interview mit großem Interesse gelesen. Knapp und kompakt das Wichtigste dargestellt! (Juni 2004)"

"Viele der genannten Versicherungen haben für einen Freiberufler wenig echten Mehrwert und vermitteln vor Allem ein Gefühl der Illusion, umfassend abgesichert zu sein. Ich kann mich zwar 'rundum' gegen Tod, Alter, Unfall und Burn-Out versichern, bin aber damit nicht vom ungleich höheren Risiko des geschäftlichen Misserfolgs befreit. Das geringste persönliche Risiko trägt, wer sich gar nicht erst selbstständig macht. (Juni 2004)"

 

Kommentare zu diesem Artikel:

"Wie fast alle anderen Menschen (in einschlägigen Studien rangieren Versicherungsmakler und -vertreter in der Rangliste bzgl. Image ziemlich weit hinten) begegne ich den in diesem Interview vorgebrachten Informationen erst einmal sehr kritisch. Allerdings muss ich eingestehen, dass sowohl das Interview selbst als auch das Gesagte angenehm sachlich gehalten ist - und für die angesprochenen IT-Freiberufler mit der Fähigkeit zur persönlichen Entscheidung eine gute Hilfe zur Entscheidungsfindung ist. Ich finde es gut, dass Gulp bei solch werbegefährdeten, dennoch für uns Selbständigen sehr wichtigen Themen eine Form gefunden hat, die nötigen Informationen sachlich darzustellen. Eine Anregung wäre, ein ähnliches Interview mit einem Finanzexperten zu führen. (Oktober 2004)"

"Endlich mal ein Artikel das alle Bereiche anspricht, die vor allem für einen Freiberufler interessant sind. Ich bin aufgrund persönlicher Erfahrung nicht der Meinung, dass zB eine BU-Vers. eine "Illusion" vorgaukelt. Natürlich ist diese Absicherung nicht nur für den FB wichtig, aber hier um so mehr, wenn man wie ich keinen gesetzlichen Anspruch hat. Ob ein FB erfolgreich ist oder nicht, hat meiner Ansicht nach jeder selbst in der Hand und hat wirklich nichts mit einer Versicherung zu tun. Aber was hilft es wenn der Erfolg durch einen Fehler zunichte gemacht wird? Da ist die IT-Haftpflicht, die mittlerweile von mir auch z.T. von den Auftraggebern gefordert wird, eine ganz "konkrete" und sinnvolle Versicherung. (Juli 2004)"

"Ich habe das Interview mit großem Interesse gelesen. Knapp und kompakt das Wichtigste dargestellt! (Juni 2004)"

"Viele der genannten Versicherungen haben für einen Freiberufler wenig echten Mehrwert und vermittlen vor Allem ein Gefühl der Illusion, umfassend abgesichert zu sein. Ich kann mich zwar "rundum" gegen Tod, Alter, Unfall und Burn-Out versichern, bin aber damit nicht vom ungleich höheren Risiko des geschäftlichen Miserfolgs befreit. Das geringste persönliche Risiko trägt, wer sich gar nicht erst selbständig macht. (Juni 2004)"


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