Mein Opa, der IT-Freiberufler
Es gibt immer mehr ältere IT-Selbstständige. Vor allem, aber nicht nur aufgrund der demografischen Entwicklung
| IT-Freiberufler werden immer älter | ||
| Eine Analyse der Skill-Profile der mehr als 70.000 in die GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-Freiberufler ergab:
Im Juni 2010 sind nur 9,5 Prozent der Freiberufler unter 35 Jahre alt, Tendenz abnehmend (im August 2008 waren es 13,5 Prozent). Fast die Hälfte der Selbstständigen ist zwischen 40 und 50 Jahre alt (47,6 Prozent). Der Anteil der älteren Freiberufler nimmt zu: Zur Generation 50 Plus gehörten im August 2008 20,3 Prozent, aktuell ein Viertel der Freelancer (24,7 Prozent) – das sind 22 Prozent mehr. Die Grafik macht die Verschiebung der Anteile hin zu den Altersgruppen ab 45 Jahren allein in den letzten zwei Jahren deutlich: ![]()
Dieser Prozess des Alterns betrifft nicht nur IT-Freiberufler: Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW) teilte im Februar 2010 mit, dass auch die Unternehmensgründer im Hightech-Bereich immer älter werden. "Während das Durchschnittsalter der Hightech-Gründer 1995 noch bei 37,2 Jahren lag, ist es bis zum Jahr 2008 bereits auf 40,8 Jahre gestiegen. Aktuell sind weniger als 25 Prozent der Gründer im Hochtechnologiebereich jünger als 32 Jahre", so das ZEW. Möglich ist, dass im Jahr 2010 ältere Informatiker (oder Naturwissenschaftlicher im Hightech-Bereich) ihre Karriere nicht abrupt beenden wollen, sondern lieber noch einige Jahre als IT-Freiberufler weiterarbeiten – flexibler und mit weniger Wochenstunden, als das als Angestellter möglich wäre. Der wichtigste Grund ist dafür, dass es an Nachwuchs fehlt, ist aber die demografische Entwicklung in Deutschland. |
| Informatik bleibt attraktiv | ||
Ist etwa die Disziplin Informatik nicht mehr attraktiv genug? Dann müsste zum Beispiel die Anzahl der jungen Menschen sinken, die ein Informatikstudium beginnen. Natürlich ist das Studium nicht der einzige Weg, der zum IT-Selbstständigen führt. Nach einer GULP Umfrage haben etwas mehr als die Hälfte der IT-Selbstständigen einen Hochschulabschluss, knapp ein Viertel sind Quereinsteiger. Also gibt es erstens doch viele Diplomierte unter den IT-Freelancern – und zweitens sind die Studierendenzahlen der Indikator, der am klarsten zu ermitteln ist. Erstsemesterzahlen steigend Es werden nicht weniger Informatik-Studenten. Erstens ist die Zahl der Studienanfänger im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Wintersemester 2007/08 bis zum Wintersemester 2009/10 um 20 Prozent gestiegen. Die Ingenieurwissenschaften verzeichneten im gleichen Zeitraum ein Plus von 27 Prozent. Zweitens sind auch die Erstsemesterzahlen speziell in der Informatik gestiegen, wie Destatis im November 2009 bekannt gab. 35.900 schrieben sich 2009 erstmalig im Studienbereich Informatik ein, vier Prozent mehr als 2008. Weitere relevante Bereiche: 45.600 Studierende begannen ein Studium in Maschinenbau/Verfahrenstechnik, sechs Prozent mehr als im Vorjahr, und 19.000 schrieben sich in der Elektrotechnik ein (plus drei Prozent). Der IT-Nachwuchs ist also da, trotz des Alterns der Gesamtbevölkerung. Hohe Abbrecherquote Eine weitere interessante Zahl ist, wie viele dieser Studenten ihr mathematisch-naturwissenschaftliches Studium wirklich abschließen. Mehrere Quellen schätzen die Studienabbrecherquote im gesamten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) auf etwa ein Drittel. Dem Statistischen Bundesamt zufolge liegt die Erfolgsquote im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften, zu dem auch die Informatik zählt, bei 65,7 Prozent, in den Ingenieurwissenschaften bei 70,2 Prozent. Die durchschnittliche Erfolgsquote über alle Studienfächer hinweg ist höher: Im Schnitt schließen 72,5 Prozent der deutschen Studenten ein einmal begonnenes Studium erfolgreich ab. 2008 teilte Destatis mit, dass im Prüfungsjahr 2006 15.400 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihr Informatikstudium abschlossen. Das waren 13 Prozent mehr als 2005 und mehr als doppelt so viele wie 1997. Trotz der hohen Abbrecherquote wächst also sowohl die Zahl der Informatik-Studienbeginner, als auch die der Absolventen. Mangelndes Interesse, schlechte Leistungen, attraktive Festanstellung? Die Abbrecherquote ist nach den ersten Semestern am höchsten. Das deutet darauf hin, dass das Studium entweder nicht den Ansprüchen der Studenten entspricht – oder anders herum die Studenten die geforderten Leistungen nicht erbringen können. Daneben ist natürlich möglich, dass sie ohne Abschluss in eine Festanstellung oder in die Selbstständigkeit wechseln, weil der Fachkräftemangel sie so gefragt macht. Wohl eher in die Festanstellung, denn heute ist es nicht mehr wie vor zehn Jahren: Gerade die Jahre von den Anfängen des Internets bis zum Platzen der Dotcom-Blase waren eine Boom-Zeit für junge IT-Selbstständige und selbstständige Quereinsteiger. Sein Informatik-Studium abzubrechen konnte sich richtig lohnen – heute dagegen ist das nur in Ausnahmefällen lukrativ. Von den Teilnehmern an einer GULP Trash Poll Anfang 2010 gaben 75 Prozent an, den Schritt in die Freiberuflichkeit aus der Festanstellung heraus gegangen zu sein. Nur 13 Prozent waren vor der Selbstständigkeit Student oder in Ausbildung. Immer mehr Absolventen, aber Bedarf noch höher Benötigt würden aber noch mehr: Laut einer Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft in Essen gibt es derzeit einen jährlichen Bedarf von bis zu 113.000 MINT-Absolventen. Erwartet werden aber nur etwa 90.000 pro Jahr. Jedes Jahr fehlen also mehr als 20.000 Fachkräfte. Die Chancen für junge MINT-Absolventen auf eine Festanstellung stehen also äußerst gut. Als Freiberufler müssen junge Absolventen mit ihren erfahrenen und deswegen gefragteren Kollegen konkurrieren: Im August 2009 gingen 27,7 Prozent der Projektanfragen an Freiberufler unter 40 Jahren, das sind 53 Prozent weniger als vor sechs Jahren (Februar 2004: 59,2 Prozent). Wie oben beschrieben sind allerdings ja auch viel weniger jüngere Freiberufler da und damit sinken die Chancen, unter den "Jungen" einen passenden Consultant zu finden.
Absolventen werden jünger Apropos „jung“: Seit 2001 ging das Durchschnittsalter der Absolventen über alle Abschlüsse und Studienfächer hinweg um mehr als ein halbes Jahr zurück. 2008 waren Hochschulabsolventen im Schnitt 27,5 Jahre alt. Das Alter dürfte mit der Zunahme der Bachelor-Abschlüsse und der damit verbundenen Verkürzung der Studienzeit weiter sinken. Bachelor-Absolventen waren 2008 im Schnitt erst 25,8 Jahre alt, Absolventen mit Universitäts-Diplom 27,9 Jahre. Die Anzahl der Informatik-Studenten und –Absolventen wächst also. Außerdem schließen sie ihr Studium immer jünger ab. Mal abgesehen davon, dass die Anzahl der Absolventen nicht ausreicht, um den wirtschaftlichen Bedarf zu decken – die MINT-Studienfächer scheinen nicht an Attraktivität zu verlieren, sondern im Gegenteil zu gewinnen. Der Nachwuchs ist da. Gefällt jungen IT-Spezialisten die Arbeitsform der Selbstständigkeit nicht? |
| Festanstellungen werden flexibler | ||||||
| Anders gefragt: Was erwarten Hochschul-Absolventen vom Berufsleben? Eine Befragung des Softwareunternehmens BSI AG von Juli 2010 von 160 MINT-Studenten kam zu dem Ergebnis: 80 Prozent wollen eine herausfordernde Tätigkeit. Demgegenüber steht der Wunsch nach einem ausgewogenen Wechsel zwischen Arbeit und Freizeit (58 Prozent). 28 Prozent der Befragten wünschen sich außerdem flexible Arbeitszeitmodelle und 14 Prozent finden flache Hierarchien wichtig. Ideale Voraussetzungen also für den Start als Selbstständiger, in der man sein eigener Chef ist und sich die Zeit – in Abhängigkeit von Projekt und Kunde – frei einteilen kann.
Flexibilität und flache Hierarchien auch in Festanstellung Festanstellungen werden aber auch immer flexibler. Durch Smartphones, Tablet-PCs und Laptops wird das Internet mobil – und damit auch das Büro. Die Grenzen zwischen Arbeitsleben und Freizeit verschwimmen heute bereits bei vielen Angestellten. Dieser Trend wird weiter zunehmen. Junge Angestellte bewegen sich weg von einem genau abgegrenzten Bürojob hin zu einem flexiblen Arbeitszeitmodell, bei dem sie nicht nach der Zeit, die sie absitzen, bewertet werden, sondern nach der Leistung, die sie erbringen. Hierarchische Strukturen wurden in einigen Unternehmen ersetzt durch die Weisheit der Masse, das heißt, jeder trägt sein Wissen bei, Teams steuern sich immer mehr selbst. Noch etwas lockt junge Informatiker in die Festanstellung: Die Verhandlungsposition von IT-Spezialisten ist gut und die Einstiegsgehälter vergleichsweise hoch. Die Grundgehälter der Fach- und Führungskräfte in der IT-Branche sind trotz Krise im letzten Jahr um mehr als zwei Prozent gestiegen, ergab eine Studie der Managementberatung Kienbaum. Aktuell verdient laut Studie eine IT-Führungskraft im Schnitt 111.000 Euro im Jahr, eine IT-Fachkraft 64.000 Euro. Bei so guten Jobchancen mag die Selbstständigkeit dem einen oder anderen zumindest für den Start zu unsicher und risikoreich erscheinen.
Unsicher wegen mangelnder Erfahrung Nicht nur bei IT-Freiberuflern ist der Schritt in die Selbstständigkeit ohne Erfahrung zu unsicher und zu risikoreich. Der Personaldienstleister Kelly Services befragte etwa 2.000 Deutsche, von denen 14 Prozent in verschiedenen Bereichen freiberuflich tätig waren. Ein Fünftel der Freiberufler stammen aus der Generation der Babyboomer (48 bis 65 Jahre). Deutlich weniger finden sich bei den Vertretern der sogenannten Generation X (30 bis 47 Jahre) und der Generation Y (18 bis 29 Jahre), die mit 13 bzw. zwölf Prozent Freiberuflern in etwa gleichauf liegen. 54 Prozent der Babyboomer und 50 Prozent der Generation X, aber nur 35 Prozent der Generation Y schätzen ihre Qualifikation als genügend ein, um einer selbstständigen Tätigkeit nachzugehen. Junge Informatiker haben Angst, ohne Erfahrung auf dem IT-Projektmarkt nicht bestehen zu können. Durchschnittlich 19 Jahre Berufserfahrung Die mehr als 70.000 IT-Freiberufler im GULP Kandidatenpool blicken durchschnittlich auf 19 Jahre Berufserfahrung zurück. Es ist durchaus ein rationales Argument, wenn sich junge Informatiker darauf berufen, dass sie erst mit ein paar Jahren Berufserfahrung als Selbstständiger sicherer im Sattel sitzen. Sie sammeln Know-how und Kontakte, bevor sie sich selbstständig machen. Das ist keine negative Entwicklung – schließlich suchen die meisten Unternehmen für ihre IT-Projekte erfahrene externe Spezialisten, die das benötigte Wissen bereits mitbringen. Einem IT-Spezialist, der erste erfolgreiche Projekte vorweisen kann, fallen Verhandlungen meist deutlich leichter und seine Position ist besser. Auch Referenzkunden helfen. Außerdem ist das Gespür für den Stundensatz bei Erfahreneren eher da als bei Hochschulabgängern, die vielleicht Gefahr laufen, sich zu günstig zu verkaufen.
Junge IT-Experten sind flexibler Neueinsteiger sollten sich aber nicht entmutigen lassen. Für den Start als Selbstständiger direkt nach der Uni spricht, dass das Know-how auf einem sehr aktuellen Stand und die Lernbereitschaft hoch sind. Der Finanzbedarf ist bei Alleinstehenden nicht so hoch wie bei Familienvätern und –müttern. Damit ist die Risikobereitschaft in der Regel höher. Junge IT-Spezialisten sind flexibler, was Ort und Zeit angeht. IT-Freelancer fordern laut GULP Stundensatz Auswertung übrigens im Schnitt 70 Euro pro Stunde.
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| Freiberuflichkeit immer beliebter | ||
Dass die Freiberuflichkeit an sich eine in Deutschland beliebte Arbeitsform ist, ist unbestritten. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Anzahl der Selbstständigen aller Bereiche in Deutschland auf etwa eine Million verdoppelt, teilt das Institut für freie Berufe (IFB) in Nürnberg mit. Die Zahl der Selbstständigen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen ist noch stärker gewachsen, sie hat sich in derselben Zeit mehr als verzweifacht (plus 67 Prozent). Etwa 175.000 Menschen sind in Deutschland in freien naturwissenschaftlichen Berufen selbstständig, so das IFB. Von den rund eine Million Ingenieuren in Deutschland sind zum Beispiel etwa 160.000 ihr eigener Chef. Jeweils etwa 14.000 Ingenieure des Maschinenbaus und der Elektrotechnik sind selbstständig. Steigende Gründerzahlen Es mangelt auch nicht an Gründern. Laut dem Gründungsmonitor der Förderbank KfW gab es im Jahr 2009 in Deutschland 872.000 Gründer, zehn Prozent mehr als 2008. Auch der Monitor zählt Gründungen in allen Branchen. Der Gründerreport 2010 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) registrierte mehr Gründungen als in den Vorjahren. "Erstmals seit vier Jahren wollen in Deutschland wieder deutlich mehr Menschen ein eigenes Unternehmen gründen", sagt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Schritt in die Selbstständigkeit: Sein eigener Chef sein Nicht ohne Grund: "Sein eigener Chef zu sein" lockte 35 Prozent der IT-Freelancer in die Selbstständigkeit, so das Ergebnis einer GULP Befragung. Bei 32 Prozent waren es die besseren Verdienstmöglichkeiten. Die Aussicht auf freie Zeiteinteilung und die fachliche Herausforderung waren bei jeweils 13 Prozent der Anlass, sich selbstständig zu machen. Das Entrepreneurship Center der Ludwig-Maximilian-Universität München kam in einer Befragung von 2.000 Personen aus verschiedenen Branchen auf sehr ähnliche Ergebnisse. Der wichtigste Grund für den Schritt in die Selbstständigkeit ist demnach für die meisten der "Drang nach Unabhängigkeit" (58 Prozent), gefolgt von "zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten" (44 Prozent). An dritter Stelle: "Eigeninitiative und Selbstverwirklichung" (42 Prozent). Ebenso viele erhoffen sich vom Schritt in die Selbstständigkeit eine "bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie" (43 Prozent).
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| Fazit |
Warum gibt es also immer weniger junge Freiberufler? Vor allem deswegen, weil es immer weniger junge Menschen in Deutschland gibt. Die Freiberuflichkeit als Arbeitsform verliert in Deutschland nicht an Beliebtheit. Die Zahl der Studierenden in den MINT-Fächern nimmt nicht ab, dennoch stehen deutlich weniger Informatik-Absolventen zur Verfügung als benötigt. Das heißt, junge Informatiker, die eine Festanstellung suchen, werden die in der Regel auch finden. Überdies stehen die Chancen gut auf eine Angestelltenposition, die ihren Wünschen nach Flexibilität und flachen Hierarchien entspricht. Das Altern der deutschen Bevölkerung ist sicherlich ein gewichtiger Grund dafür, dass es immer weniger junge IT-Freiberufler gibt. Daneben tragen aber auch flexible Arbeitszeitmodelle und Arbeitsformen, die zur Generation Y passen, dazu bei. Desweiteren ist das Risiko bei erfahrenen IT-Freelancern mit Referenzkunden und so weiter eben geringer. Um sich gegen die erfahrenen Freiberufler durchsetzen, brauchen junge IT-Freelancer Initiative, Durchhaltevermögen und unternehmerisches Wissen. Unternehmen suchen meist externe IT-Spezialisten, die das benötigte Know-how schon mitbringen – und dazu günstigstenfalls schon in der Branche gearbeitet haben. Junge IT-Freiberufler sollten sich dennoch nicht entmutigen lassen. Sie bringen ihre eigenen Qualitäten mit (Wissen auf dem aktuellsten Stand, an Projektarbeit gewöhnt, flexibel, was Zeit und Ort angeht, etc.), die sie in den Vordergrund stellen sollten. Auch das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vermutet übrigens, dass der demografische Wandel für das Altern der Hightech-Gründer verantwortlich ist. Mit den entsprechenden wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen könne das sich aber ändern, so das ZEW. Vorschläge für ebendiese gibt es aber nicht mit auf den Weg. Was denken Sie? Kann diese Entwicklung durch eine Änderung der politischen oder wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgehalten werden? Muss sie überhaupt gestoppt werden? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare. |
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