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Nur 12 Prozent sind nicht mobil:
Laut einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers
, in der mehr als 400 Unternehmen in zehn europäischen
Ländern befragt wurden, ist für 64 Prozent
der deutschen Unternehmen Mobilität eine wichtige
Eigenschaft für Führungskräfte. Die
GULP-Umfrage zeigt, dass dies für die überwiegende
Mehrheit aller Selbstständigen im IT-Bereich
kein Problem darstellt: 88 Prozent sind so mobil,
wie Auftraggeber sich das wünschen.
58 Prozent lieben das deutschsprachige
Ausland:
Die Mehrheit der befragten deutschsprachigen IT-Freiberufler
findet eine Auslandseinsatz ohne Sprachbarrieren
besonders einladend. Im Rahmen des bilateralen Abkommens
zwischen der Schweiz und der EU öffnet sich
der deutsche IT-Markt auch den Schweizer Kollegen
in seiner vollen Vielfalt. Die Eidgenossen locken
ihrerseits mit einer reizvollen Landschaft und hohen
Gehältern (siehe "Stundensatzvergleich
Schweiz - Deutschland"). Österreich
hat derzeit mit 3,7 Prozent die drittniedrigste
Arbeitslosenrate in der EU. Als hochentwickelte
Industrienation verfügt die Alpenrepublik über
einen rasch wachsenden Dienstleistungssektor (siehe
"IT-freiberuflich
in Österreich").
45 Prozent wollen nach GB:
Very britisch: Der Arbeitsmarkt zeigt sich in Großbritannien
sehr flexibel und häufige Jobwechsel gehören zum Alltag.
Deutsche in Großbritannien schätzen die unbürokratische
Arbeitsweise und den informellen Umgangston. Allerdings liegt das
Stundensatzniveau deutlich unter den deutschen Standards (siehe
"Blick
ins Nachbarland Großbritannien").
43 Prozent möchten in die USA:
Vom Programmierer zum Millionär? Ohne Visum läuft im Land
der unbegrenzten Möglichkeiten jedoch überhaupt nichts.
Wer sogar für den Rest seines Lebens im Traumland USA leben
und arbeiten möchte, braucht eine Greencard. Jedes Jahr emigrieren
ungefähr 13.000 Deutsche in die USA, mehr als 40.000 nehmen
ein befristetes Arbeitsverhältnis auf.
25 Prozent wählen die Iberische Halbinsel:
Der Wunsch, im sonnigen Spanien zu arbeiten, ist für EU-Bürger
nicht schwer zu verwirklichen. Dank der EU sind Visum und Arbeitserlaubnis
nicht nötig, und wer weniger als drei Monate in Spanien arbeitet,
braucht nicht einmal eine Aufenthaltsgenehmigung. Übersteigt
die Arbeitszeit drei Monate, stellt das örtliche Kommissariat
eine "Tarjeta de Residencia" aus. Olé.
21 Prozent zieht es in die Grand Nation:
Programmieren wie Gott in Frankreich: Staatsangehörige eines
EU-Mitgliedslandes, die einer freiberuflichen Tätigkeit nachgehen,
müssen nach Ablauf von drei Monaten im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis
sein, die bei der örtlichen Polizeipräfektur beantragt
werden muss. Für Freiberufler gelten bei der Antragstellung
die gleichen Bedingungen wie für Arbeitnehmer.
17 Prozent setzen auf die Wachstumsmärkte in Osteuropa:
Der IT-Sektor wird sicher von dem Auf- und Ausbau der Kommunikations-Infrastrukturen
in den EU-Beitrittsländern profitieren. Auch die Nachfrage
nach Hardware und Software wird sich in den entwickelnden Ökonomien
im Osten steigern. Vor allem in Polen, der Tschechischen Republik
und Ungarn sind deutsche Banken und Versicherungen aktiv.
25 Prozent sind echte Europäer:
Im sonnigen Italien oder am schwedischen Polarkreis arbeiten? Kein
Problem. Innerhalb der EU erfordert ein Ortswechsel über die
Grenzen hinweg inzwischen keinen allzu großen Organisationsaufwand
mehr.
34 Prozent steht die Welt offen:
Ob Nord, ob Süd, ob West, ob Ost: Die Welt ist groß und
bietet unzählige Möglichkeiten - Kulturschock inklusive. |