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| Umfrage-Ergebnis: Jahresrückblick
& Vorausschau
Projektanbieter ziehen Bilanz |
| (Dezember 2006) |
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| Das Jahr 2006 befindet sich in den letzten Zügen. Zeit
also für eine erste Zwischenbilanz mit Ausblick. Die Wirtschaftsprognosen
zu Jahresbeginn waren mutmachend: Von Aufschwung und steigenden
Investitionen – nicht nur in der IT-Branche - war die Rede.
Laut Herbstgutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW) befindet sich die Wirtschaft in der EU tatsächlich im
Aufschwung. Der Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts habe sich
vor allem in den Ländern erheblich beschleunigt, die, wie etwa
Deutschland und Italien, in den Vorjahren unterdurchschnittliche
Zuwächse verzeichneten. Dass es auch im IT-Projektmarkt brummt,
beweist eine ad-hoc-Umfrage unter Projektanbietern, die über
GULP externes IT-Know-how rekrutieren.
Finanziell gesehen blicken die Befragten mehrheitlich (78 %) auf
ein ertragreiches Jahr 2006 zurück: Mit ihrem erzielten Gewinn
2006 befinden sie sich genau im Soll bzw. sogar darüber. |
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| Bei ca. einem Viertel (22 %) der Projektanbieter fällt
der Gewinn zwar geringer aus als angenommen, Verluste verbucht aber
keiner von ihnen. Tendenziell ähnlich fielen die Gewinnerwartungen
der Anbieter bereits vor einem halben Jahr aus, was auf eine stabile
Wirtschaftsentwicklung schließen lässt. Zumindest wird
dies auch von offizieller Seite bestätigt: Das Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie (BMWI) bescheinigt der Wirtschaft
gegenwärtig eine gute Verfassung und einen stabilen Aufschwung,
getragen u.a. durch Investitionen und private Konsumausgaben.
Auch das unabhängig arbeitende DIW stellt in seinem Herbstgutachten
2006 fest, dass sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft in
diesem Jahr erheblich verstärkt hat. Das reale Bruttoinlandsprodukt
werde um 2,3 % steigen, arbeitstäglich bereinigt sogar um 2,5
%. Dies sei die zweithöchste Wachstumsrate während der
vergangenen zehn Jahre. Damit sei die Kapazitätsauslastung
so deutlich gestiegen, dass die Unternehmen verstärkt Arbeitskräfte
nachfragen. (Quelle: DIW, Pressemeldung vom 19.10.2006)
Gleiches ist auch im IT-Projektmarkt zu beobachten: |
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| Bei nahezu allen Projektanbietern (89 %) ist der Bedarf an externen
IT-Mitarbeitern gestiegen, bei jedem zweiten sogar deutlich. Diese
Feststellung deckt sich auch mit den Tendenzen im IT-Projektmarktindex,
der wöchentlich die über GULP zugestellten Projektanfragen
an IT-Selbstständige misst. Deren Zahl nahm in diesem Jahr
weiter zu.

Alle Rekorde brach bislang der Monat November: Gleich drei Wochen
in Folge wurden mehr als 2.000 Projektanfragen gezählt, was
zum bisherigen TOP-Monatswert von 8.657 Anfragen führte. Die
meisten Projektangebote für externe IT-Spezialisten gab es
im SAP-Umfeld: In jedem
fünften Projektangebot wurde 2006 nach diesem Skill gesucht.
Bei den SAP-Modulen hatte BW (Business Information Warehouse) die
Nase vorn.
Auch im neuen Jahr wird sich nach Ansicht der Befragten die gute
Auftragssituation weiter fortsetzen. |
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| Jeder Zweite (56 %) von ihnen rechnet damit, noch mehr freiberufliche
IT-Spezialisten als 2006 einzusetzen. Bei einem Drittel (33 %) wird
sich der Bedarf auf dem derzeitigen Niveau festigten. Demnach sind
ihre Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung 2007 optimistisch: |
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| Drei Viertel (78 %) der befragten Unternehmen erwarten, dass
es im kommenden Jahr geschäftlich noch weiter bergauf geht.
17 % reagieren etwas verhaltener, indem sie eine ähnliche Entwicklung
wie 2006 erwarten.
Nach Ansicht der DIW-Experten spricht vieles dafür, dass sich
der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland auch 2007 fortsetzt,
allerdings rechnen sie mit einem schwächerem Tempo. Ihren Berechnungen
zufolge werde das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt demnach
nur um 1,4 % zunehmen. Als wesentliche Triebkraft sehen sie die
Ausrüstungsinvestitionen (bewegliche Wirtschaftsgüter),
die nochmals kräftig zunehmen werden. Auch, weil die Abschreibungsbedingungen
mit Beginn des Jahres 2008 wegen der Umsatzsteuerreform verschlechtert
würden. (Quelle: DIW, Pressemeldung vom 19.10.06) |
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