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| Marktstudie: Data-Warehousing - Faktoren, die den Preis bestimmen |
| (Juli
2005) |
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Artikels:
Faktor:
Nachfrage | Faktor:
Alter | Faktor:
Region | Der
Stundensatz | Teurer
mit der richtigen Skill-Kombination |
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| Für den Aufbau eines Data-Warehousing-Systems
benötigt man ausgesuchte IT-Spezialisten – die häufig
noch weitere Skills aufweisen sollten. An dem Beispiel "Data-Warehousing"
untersucht eine GULP Markstudie, welche Faktoren den Preis eines
IT-Spezialisten bestimmen und wie er seinen Stundensatz steigern
kann.
Sein Business strukturiert und strategisch steuern – in den
Unternehmen gewinnt das Thema Data-Warehousing weiter an Bedeutung.
Der Begriff Data-Warehouse stammt aus dem Informationsmanagement
in der Betriebswirtschaft und bezeichnet eine zentrale Datensammlung
(in der Regel eine Datenbank), deren Inhalt sich aus Daten von unterschiedlichen
Datenquellen zusammensetzt.
Die Daten werden von den Datenquellen in das Data-Warehouse kopiert
und dort vor allem für die Datenanalyse und zur betriebswirtschaftlichen
Entscheidungshilfe in Unternehmen langfristig gespeichert. Der Gesamtprozess
der Datenbeschaffung, Verwaltung und Auswertung eines Data-Warehouses
wird auch als Data-Warehousing bezeichnet.
Stand Juni 2005: In der GULP Profiledatenbank befinden sich die
Daten von 1.847 IT-Freiberuflern, die sich im "weiten Feld
Data-Warehousing" (DWH) spezialisiert haben. Das entspricht
3,3 Prozent aller Profile, was heißt: Eine Qualifikation in
DWH ist nicht gerade Massenware. Das wiederum ist eine erste Voraussetzung
dafür, dass man als IT-Experte bei den Stundensätzen selbstbewusst
auftreten kann – vorausgesetzt, die Nachfrage stimmt.
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| Faktor:
Nachfrage |
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Seit Mitte 2004 befindet sich der IT-Projektmarkt
im Aufschwung, der in den ersten Monaten des aktuellen Jahres weiter
an Dynamik gewonnen hat. Die Frage: Profitieren davon auch die freiberuflichen
DWH-Spezialisten? |
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In der Tat: Wer heutzutage im DWH zu Hause ist,
für den stehen die Aussichten auf einen Projekteinsatz gar
nicht so schlecht. Einmal etwas weniger, einmal etwas mehr –
seit August 2004 legen jeweils 3 Prozent der Projektanfragen den
Fokus auf fundierte Kenntnisse im Data-Warehousing. In absoluten
Zahlen sind dies in den ersten fünf Monaten des aktuellen Jahres
765 Projektanfragen, davon allein im Mai 139.
Das heißt: Ohne Dopplungen hätten 41,42 Prozent der
in der GULP Profiledatenbank gelisteten DWH-Experten in diesem Jahr
eine Projektanfrage erhalten – ein Verhältnis von Nachfrage
und Angebot, das in der Praxis die entsprechenden Freiberufler als
durchaus begehrte Vertreter im IT-Projektmarkt positioniert.
Die Zeichen für gehobene Stundensätze stehen also gut,
aber wie sieht es mit der Berufserfahrung aus, die ebenfalls den
Preis bestimmt? |
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| Faktor:
Alter |
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Der IT-Projektmarkt ist bekanntlich nicht der bevorzugte
Ort, an dem sich die Jugend aufhält. Zeitkritische Projekte,
"Feuerlösch-Einsätze", komplexe Neuentwicklungen
und jede Menge Aufbauarbeit – hier punkten vorrangig Berufserfahrung
und damit selbstständige IT-Experten, die bereits ein gewisses
Alter vorweisen können. |
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Angesichts der komplexen Materie Data-Warehousing
ist es nicht überraschend, dass die darauf spezialisierten
IT-Freiberufler mit einem Altersdurchschnitt von 40,6 Jahren signifikant
über dem allgemeinen Schnitt liegen – und zwar um 1,7
Jahre.
Noch ein kurzer Blick auf die Altersverteilung: Die Auswertung
der Profile zeigt bei den DWH-Spezialisten eine klare Dominanz der
Enddreißiger und Mittvierziger. 56,7 Prozent dieser IT-Freiberufler
gehören der Altersgruppe zwischen 35 und 44 Jahre an.
Zwischenbilanz: Auch das durchschnittliche Alter steht einem gehobenen
Stundensatz der DWH-Experten nicht im Wege; bleibt noch die Frage,
wo denn die Projekte sind. |
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| Faktor:
Region |
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| Regional wird der IT-Projektmarkt entscheidend
bestimmt von den Postleitzahlengebieten D6
und D8, den Hochburgen unter anderem von Großbanken, Automobil-
und Elektronikindustrie. Hier fordern die IT-Experten im Vergleich
auch die höchsten Stundensätze. |
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Die Charakteristika der regionalen Nachfrage nach
freiberuflichen DWH-Experten:
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22,3 Prozent aller DWH-Projektanfragen weisen zum Einsatz
in den Großraum Frankfurt am Main mit den Großbanken
inklusive verwandter Unternehmen. |
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Das Postleitzahlengebiet D5 mit der Domstadt Köln im
Herzen vereint 16,9 Prozent aller Projektanfragen auf sich und
übertrifft damit ganz knapp den traditionellen Zweiten
D8, der es auf 16,8 Prozent der Kontakte bringt. |
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DWH-Stärke auch im hohen
Norden (D2 mit 9,5 Prozent) und in Baden-Württemberg
(D7 mit 9,2 Prozent). |
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Schließlich: Parallel zum allgemeinen West-Ost-Gefälle
im IT-Projektmarkt markiert auch beim Thema Data-Warehousing
der Raum 0 um die Achse Dresden-Leipzig-Halle das Schlusslicht
bei den Projektanfragen (2,6 Prozent). |
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| Der
Stundensatz |
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| Eine komplexe Materie, durchschnittlich
ein höheres Alter und mehr Berufserfahrung, dazu ein überschaubares
Feld von Mitbewerbern bei steigender Nachfrage in Hochpreisregionen
– diese Kombination schlägt sich schließlich bei
den Honorarforderungen nieder: |
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| Mit durchschnittlich 74 Euro liegen die selbstständigen
DWH-Experten in ihren Forderungen deutlich über dem Marktschnitt.
Das relativ hohe finanzielle Level resultiert aus dem großen
Anteil der Freiberufler, die 80 Euro (30,5 Prozent) und mehr (38,4
Prozent) in der Stunde verlangen. |
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| Teurer
mit der richtigen Skill-Kombination |
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| Wie spezielle Anforderungen den Preis
bestimmen – ein konkretes Beispiel aus der Praxis:
Ein Unternehmen sucht für den Aufbau seines bereits rudimentär
vorhandenen Data-Warehousing-Systems (DB2 als Datenbank) einen erfahrenen
IT-Spezialisten. Weil man sich noch nicht für ein Reporting-Tool
entschieden hat, sollte der Experte Kenntnisse sowohl in Cognos
als auch in Informatica mitbringen und unter anderem beratend die
entsprechenden Entscheidungen unterstützen. Das Ergebnis der
Selektion nach dem passenden Ergebnis:
In der GULP Profiledatenbank sind derzeit insgesamt 40 freiberufliche
IT-Spezialisten eingetragen, die fachliche Kenntnisse in Datawarehousing
mit DB2, Cognos und Informatica vorweisen können. Die geringe
Anzahl hat Auswirkung auf den Preis: |
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Mit einem durchschnittlichen Honorarsatz von 78
Euro pro Stunde liegen diese Experten weitere 4 Euro über dem
Stundensatz aller DWH-Spezialisten, was zeigt:
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Bereits mit wenigen ausgesuchten Qualifikationen zusätzlich
steigert man signifikant seinen Marktwert. |
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(Nicht nur) im Falle von Cognos und Informatica kann die Kenntnis
zweier Produkte für denselben Zweck sehr nützlich
sein – denn Fachleute, die aufgrund eines umfassenden
Marktüberblicks auch beratend tätig sein können,
werden immer gesucht. |
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