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| Marktstudie:
Smart Card-Experten – begehrte "Exoten" |
| (Dezember
2004) |
| Inhalt dieses
Artikels:
Etwas älter als die anderen
| Münchner Konzentrationen
| Durchschnittliche Honoraransprüche
| Absolut wenig, relativ viel
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| Damit Smart Cards (anderer
Ausdruck für Mikroprozessorkarte) auch funktionieren und weiter
entwickelt werden, dafür sorgen IT-Spezialisten mit dem entsprechenden
Skill. Zugegeben, im IT-Projektmarkt gehören diese Leute zu
den "Exoten" – wegen dem Verhältnis von Angebot
und Nachfrage lohnt sich aber ein genauerer Blick:
Anfang Dezember 2004: In der GULP Profiledatenbank sind die Daten
von rund 53.800 IT-Freiberufler eingetragen; davon haben 695 nachgewiesene
Smart Card-Kenntnisse, was einem Anteil von 1,3 Prozent entspricht. |
| Etwas
älter als die anderen |
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Im IT-Projektmarkt haben die reiferen Semester häufig
ein besseres Standing als ihre Altersgenossen in der Festanstellung.
Das spiegelt sich auch wieder im Durchschnittsalter aller in der
GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-Freiberufler, das stattliche
38,4 Jahre beträgt.
Die Altersbetrachtung bei den Smart CARD-Spezialisten ergibt folgendes
Ergebnis:
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| Das Durchschnittsalter im Vergleich: Mit 39,8 Jahren
liegen die freiberuflichen Smart Card Experten immerhin 1,4 Jahre
über dem allgemeinen Durchschnittsalter. Sie sind ferner im
Schnitt 2,4 Jahre älter als die LINUX
"Youngster" - und lassen hinsichtlich biologischer
Erfahrung auch die C# Experten (Durchschnittsalter 39,1 Jahre) sowie
die Kollegen mit Hauptskill C++ (38,5 Jahre) und JAVA
(37 Jahre) hinter sich – wobei Smart Card oft in Zusammenhang
mit JAVA, C++ oder Assembler gesucht wird.
Und die Altersverteilung im Detail? Die Auswertung der Profile
zeigt eine klare Dominanz der Mittdreißiger: Deutlich über
die Hälfte (57,2 Prozent) der IT-Freiberufler gehören
der Altersgruppe zwischen 35 und 40 Jahre an.
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| Münchner
Konzentrationen |
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Wo findet man Smart Card-Spezialisten? |
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Bei Betrachtung aller bei GULP gelisteten Freiberufler-Profile
liefern sich hinsichtlich quantitativer IT-Kompetenz die Postleitzahlengebiete
D6 und D8 ein Kopf-an-Kopf-Rennen
– mit leichtem Vorteil der Region rund um Frankfurt am Main,
also dem Stammsitz der meisten Großbanken. Auch in der Regionalverteilung
bei den freiberuflichen Smart Card-Spezialisten sind die beiden
Postleitzahlengebiete vorne – allerdings unter deutlich verschobenen
Vorzeichen: Unangefochten mit knapp 10 Prozentpunkten Vorsprung
rangiert D8 (25 Prozent) mit dem Großraum München auf
dem ersten Platz.
Regional und offensichtlich beruflich reizvoll sind für Smart
Card-Spezialisten außerdem Baden-Württemberg (9,7 Prozent
in D7) und der hohe Norden mit der Hansestadt Hamburg (9,3 Prozent
in D2), die in der Verteilung auf den Plätzen 3 und 4 folgen. |
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| Durchschnittliche
Honoraransprüche |
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| Dass die Stundensätze im IT-Projektmarkt
über die vergangenen Jahre hinweg rapide gefallen sind, ist
kein Geheimnis. Und so nehmen die meisten IT-Freiberufler die aktuelle
GULP Stundensatzauswertung
zähneknirschend, aber bestätigend zur Kenntnis –
und bauen auf die Auswirkungen
des gegenwärtigen Aufschwungs.
Auch wenn Smart Card-Freiberufler selten sind, weichen sie bei
der Entwicklung ihrer Stundensatzforderungen inklusive gegenwärtigem
Honorar kaum vom Durchschnitt ab: |
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Der durchschnittliche Stundensatz aller 695 fachlich
qualifizierten IT-Spezialisten im Smart Card Bereich beträgt
im Dezember 2004 gerundete 66 Euro – und entspricht damit
nahezu den generellen Durchschnittswerten. Entsprechend der Allgemeinheit
auch der Verlauf der Stundensatzentwicklung: Der tiefe Fall begann
Anfang 2002 und fand sein vorläufiges Ende Mitte 2004.
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| Absolut
wenig, relativ viel |
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| Vom 1. Januar bis 30. November 2004
sind über GULP genau 49.901 Projektanfragen abgewickelt worden,
was die Erwartungen
zu Beginn des Jahres bei weitem übertraf. Konnten von diesem
sehr guten Jahr auch die Smart Card-Experten profitieren? |
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Monat für Monat – von Januar bis einschließlich
November: Im Schnitt wurde in den vergangenen elf Monaten in 1,6
Prozent aller offenen Projekte Smart Card Know-how gesucht. In der
jüngsten Vergangenheit folgte nach einem Einbruch im Oktober
die sofortige Erholung im November, als sich 102 Projektanfragen
(2 Prozent Anteil) auf fundierte Smart Card-Kenntnisse der Freiberufler
fokussierten.
Zur Erinnerung: 1,3 Prozent aller IT-Freiberufler haben Smart Card-Kenntnisse.
Damit nehmen sie sich – wie die Anzahl der Projektanfragen
an diese Spezialisten – in absoluten Werten sehr bescheiden
aus.
Wenn man allerdings 1,6 Prozent aller Projektanfragen auf 1,3 Prozent
aller IT-Freiberufler verteilt, dann bleibt eine Feststellung: Die
Besitzer dieses im IT-Projektmarkt seltenen Skills besitzen bei
den entsprechenden Projektanbietern eine hohe Attraktivität. |
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