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Umfrage-Ergebnis
Von der Festanstellung in die Freiberuflichkeit
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(Juni 2001)
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"Der eigene Chef sein", wer möchte das nicht?
Viele festangestellte IT-Experten verwirklichen diesen Traum und
wagen den Schritt in die Freiberuflichkeit. Welche Erfahrungen machten
IT-Freiberufler bei ihrem Wechsel in die Freiberuflichkeit? Was
haben die Anbieter von IT-Projekten zum Thema zu sagen? Wie sieht
die aktuelle Situation aus?"
Diese Fragen untersuchte GULP Information Services vom 20.02.2001
bis 11.06.2001 in einer Umfrage. Die vorliegende Auswertung fasst
die Ergebnisse zusammen.
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Frage an IT-Freiberufler:
Vor dem Schritt in die Freiberuflichkeit war ich ... |
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| Tätigkeit |
Freiberufler
(N=922)
Anteil in Prozent
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| festangestellt |
78 %
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| Student oder in Ausbildung |
18 %
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| selbstständig in einer
anderen Branche |
3 %
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| nicht erwerbstätig |
1 %
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| Vor der Freiheit stehen die Lehrjahre in
der Festanstellung. Die Mehrheit von 80 Prozent der befragten IT-Freiberufler
waren vor dem Wechsel in die Selbstständigkeit Arbeitnehmer und
sammelten erstmal Berufserfahung. Die Wichtigkeit der Berufserfahrung
im IT-Projektmarkt unterstreicht auch die Auswertung
der GULP Profiledatenbank zum Thema Stundensätze. Dazu passt
auch, dass nur 18 Prozent der IT-Freiberufler den direkten Schritt
von der Schulbank ins freiberufliche Unternehmertum wagten. Quereinsteiger
aus anderen Branchen und Nichterwerbstätige sind mit einem Anteil
von drei Prozent bzw. einem Prozent die Ausnahme. |
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Frage an IT-Freiberufler:
Was war der wichtigste Grund für Sie, den Schritt in die Freiberuflichkeit
zu wagen?
Frage an Projektanbieter:
Was ist für festangestellte IT-Experten der wichtigste Grund,
den Schritt in die Freiberuflichkeit zu wagen? |
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| Grund |
Freiberufler
(N=922)
Anteil in Prozent
|
Projektanbieter
(N=70)
Anteil in Prozent
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| sein eigener "Chef"
sein wollen |
22 %
|
26 %
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| Unzufriedenheit |
19 %
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13 %
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| fachliche Herausforderung |
14 %
|
10 %
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| freie Zeiteinteilung |
11 %
|
6 %
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| leistungsgerechte Bezahlung |
21 %
|
27 %
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| günstige Marktsituation |
8 %
|
16 %
|
| eigene Produktidee |
3 %
|
3 %
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Das Streben nach Unabhängigkeit, eine
angemessene Honorierung der Arbeitsleistung und die Unzufriedenheit
mit der Situation als Festangestellter waren für die Mehrheit
der IT-Freiberufler die entscheidenden Auslöser, den Schritt
in die Selbstständigkeit zu wagen. Diese drei Gründe machen
jeweils einen Anteil von etwa 20 Prozent der Antworten aus. Die Suche
nach der fachlichen Herausforderung bewegte 14 Prozent der IT-Experten,
die Festanstellung aufzugeben. Für 11 Prozent der IT-Freiberufler
war die Möglichkeit der freien Zeiteinteilung der wichtigste
Grund. Die günstige Marktsituation oder eine eigene Produktidee
nahmen dagegen nur wenige IT-Experten zum Anlass in die Freiberuflichkeit
umzusteigen.
Die Anbieter von Projekten machten ganz ähnliche Erfahrungen.
"Der eigene Chef" zu sein und eine leistungsgerechte Bezahlung
sind auch nach Meinung der Projektanbieter die wichtigsten Gründe
für den Wechsel in die Selbstständigkeit. Interessanterweise
bewerten die Projektanbieter die günstige Marktsituation gravierender
als die IT-Freiberufler: In 16 Prozent der Antworten wurde dieser
Grund genannt und er rangiert damit noch vor der Unzufriedenheit mit
der Situation als Festangestellter. Die eigene Produktidee bleibt
auch auf Seiten der Projektanbieter eine Ausnahme. |
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Frage an IT-Freiberufler:
Was war für Sie im ersten Projekt das größte Problem?
Frage an Projektanbieter:
Was ist für Umsteiger aus der Festanstellung das größte
Problem im ersten Projekt? |
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| Problem |
Freiberufler
(N=922)
Anteil in Prozent
|
Projektanbieter
(N=70)
Anteil in Prozent
|
| fachliche Schwierigkeiten |
16 %
|
14 %
|
| Integration ins Team |
5 %
|
14 %
|
| Arbeitsbelastung |
6 %
|
11 %
|
| geforderte Flexibilität |
3 %
|
40 %
|
| keine Probleme |
71 %
|
20 %
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Gelernt ist gelernt, das gilt gerade für
die IT-Profis. 71 Prozent der IT-Freiberufler hatten keinerlei Probleme
im ersten Projekt: Alles lief wie am Schnürchen. Dagegen erlebten
16 Prozent der IT-Spezialisten einen "Praxis-Schock" und
hatten mit fachlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Integration
ins Team, die Arbeitsbelastung oder die abverlangte Flexibilität
stellten nur für wenige Neueinsteiger ein Problem dar.
Das sehen die Projektanbieter ganz anders. War die geforderte Flexibilität
für IT-Freiberufler noch das geringste Problem, sehen Projektanbieter
diese mit 40 Prozent der Antworten als das schwerwiegendste an. Fachliche
Schwierigkeiten und die Integration ins Projektteam liegen nach Einschätzung
der Projektanbieter mit 14 Prozent gleich auf. Die Arbeitsbelastung
wird von immerhin elf Prozent der Projektanbieter als größtes
Problem für Umsteiger genannt. Dass keine Probleme im ersten
Projekteinsatz auftreten, diese Erfahrung machten 20 Prozent der befragten
Projektanbieter. |
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Frage an Projektanbieter:
Wen bevorzugen Sie bei gleicher fachlicher Qualifikation? |
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| Bevorzugung |
Projektanbieter
(N=70)
Anteil in Prozent
|
| einen Umsteiger aus der Festanstellung |
9 %
|
| einen erfahrenen IT-Freiberufler |
59 %
|
| ist egal |
32 %
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| Erfahrung ist gefragt, auch im IT-Projektgeschäft.
Die Mehrheit der Projektanbieter präferiert, vor die Wahl gestellt,
einen erfahrenen IT-Freiberufler. Den Neulingen aus der Festanstellung
geben nur neun Prozent der Befragten den Vorzug. Allen Umsteigern
zum Trost ist es 32 Prozent der Projektanbieter bei gleicher Qualifikation
egal, ob jemand ein "Greenhorn" oder ein "alter Hase"
im Projektgeschäft ist. |
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Frage an IT-Freiberufler:
In welchem Bereich brachte der Wechsel in die Freiberuflichkeit die
größten Veränderungen?
Frage an Projektanbieter:
In welchem Bereich bringt der Wechsel in die Freiberuflichkeit die
größten Veränderungen? |
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| Veränderung |
Freiberufler
(N=383)
Anteil in Prozent
|
Projektanbieter
(N=34)
Anteil in Prozent
|
| Freizeit und Familie |
7 %
|
24 %
|
| Finanzen |
49 %
|
53 %
|
| im fachlichen Bereich |
8 %
|
0 %
|
| Berufschancen |
5 %
|
6 %
|
| Arbeitszufriedenheit |
32 %
|
18 %
|
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| "Der Rubel rollt". Etwa die Hälfte
der befragten Freiberufler und Projektanbieter sind sich einig, die
größten Veränderungen bringt ein Wechsel in die Selbstständigkeit
im finanziellen Bereich. Die Selbstständigkeit hat für die
Mehrheit der IT-Freiberufler wohl den gewünschten Effekt, ist
doch die Aussicht auf leistungsgerechte Bezahlung mit der wichtigste
Grund für den Wechsel aus der Festanstellung. An zweiter Stelle
wird die Arbeitszufriedenheit genannt. Diese hat sich für knapp
ein Drittel der IT-Experten entscheidend geändert. Von gravierenden
Veränderungen im fachlichen Bereich, den Berufschancen und der
Freizeit wissen nur wenige Freiberufler zu berichten. Die Projektanbieter
teilen aber gerade diese Erfahrung nicht: 24 Prozent sehen besonders
Freizeit und Familie durch den Schritt in die Selbstständigkeit
betroffen. Diese Einschätzung verweist die Auswirkungen auf die
Arbeitszufriedenheit auf den dritten Rang. Die Berufschancen sehen
nur sechs Prozent, den fachlichen Bereich keiner der Projektanbieter
entscheidend verändert. |
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Frage an IT-Freiberufler:
Was war die wichtigste Informationsquelle bei Ihrem Schritt in die
Freiberuflichkeit?
Frage an Projektanbieter:
Was ist die wichtigste Informationsquelle beim Umstieg in die Freiberuflichkeit? |
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| Informationsquelle |
Freiberufler
(N=383)
Anteil in Prozent
|
Projektanbieter
(N=34)
Anteil in Prozent
|
| GULP |
35 %
|
59 %
|
| Gespräche mit Freiberuflern |
36 %
|
24 %
|
| Online Foren und Internet |
5 %
|
6 %
|
| Fachpresse |
3 %
|
6 %
|
| Presse allgemein |
3 %
|
0 %
|
| Informationsblätter |
1 %
|
0 %
|
| Arbeitsamt, IHK ... |
3 %
|
0 %
|
| Seminare |
1 %
|
3 %
|
| Unternehmen |
12 %
|
3 %
|
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| Keine Schiebung, ehrlich. GULP und Gespräche
mit Freiberuflern werden unisono von IT-Freiberuflern und Projektanbietern
als die wichtigsten Informationsquellen beim Wechsel in die Freiberuflichkeit
genannt. Alle anderen Informationsquellen, von der Presse bis zu Arbeitsamt
und IHK sind unter ferner liefen abzuhaken, bis auf eine Ausnahme:
12 Prozent der Freiberufler geben an, von Unternehmen die wichtigsten
Informationen erhalten zu haben. |
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Frage an IT-Freiberufler:
Zu welchem Thema vermissen Sie besonders spezifische, auf Freiberufler
abgestimmte Informationen? |
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| |
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| Informationen |
Freiberufler
(N=383)
Anteil in Prozent
|
| Marketing und Projektakquise |
40 %
|
| Steuern und Finanzen |
18 %
|
| Qualifizierung und Zertifizierung |
10 %
|
| rechtliche Fragestellungen |
12 %
|
| Versicherungen |
6 %
|
| Management und Organisation |
5 %
|
| kein Informationsbedarf |
9 %
|
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| Woher bekomme ich meinen nächsten
Auftrag? Das ist die alles entscheidende Frage in der Freiberuflichkeit.
Es kann daher gar nicht ausreichend Information geben. Das spiegeln
auch die Antworten der Freiberufler wieder: 40 Prozent der Befragten
vermissten beim Wechsel in die Selbstständigkeit abgestimmte
Informationen zu Marketing und Projektakquise. Auch Hinweise und Ratschläge
zum Thema Steuern und Finanzen sind mit 18 Prozent stark gefragt.
Etwa zehn Prozent suchen insbesondere nach Informationen zu rechtlichen
Fragestellungen sowie zu Qualifizierung und Zertifizierung. Wenig
Informationsbedarf hingegen gibt es zum Thema Versicherungen sowie
Management und Organisation. Nur etwa fünf Prozent der Befragten
wollten dazu mehr Informationen. Und dann waren da noch neun Prozent
Freiberufler, die sich rundum gut informiert fühlen. |
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Frage an Projektanbieter:
Zu welchem Thema geben Sie Umsteigern vorrangig Informationen? |
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| Informationen |
Projektanbieter
(N=34)
Anteil in Prozent
|
| Marketing und Projektakquise |
12 %
|
| Steuern und Finanzen |
9 %
|
| Qualifizierung und Zertifizierung |
53 %
|
| rechtliche Fragestellungen |
6 %
|
| Versicherungen |
0 %
|
| Management und Organisation |
21 %
|
| keine Informationen |
0 %
|
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| Alle befragten Unternehmen stehen Umsteigern
aus der Festanstellung mit Informationen zur Seite. 53 Prozent versorgen
die Umsteiger mit Informationen zu Qualifizierung und Zertifizierung.
Kein Wunder, dass nur 10 Prozent der Freiberufler Informationen zu
diesem Thema vermissten. An zweiter Stelle folgt der Bereich Management
und Organisation mit 21 Prozent. Auch zu Marketing und Projektakquise,
zu steuerlichen und rechtlichen Themen geben die Unternehmen Hinweise
und Ratschläge. Nur zum Thema Versicherungen haben die Projektanbieter
nichts zu sagen. |
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Frage an IT-Freiberufler:
Was ist für Sie als Freiberufler derzeit das größte
Problem?
Frage an Projektanbieter:
Was ist für Sie derzeit das größte Problem in der
Zusammenarbeit mit Freiberuflern? |
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| Problem |
Freiberufler
(N=184)
Anteil in Prozent
|
Projektanbieter
(N=23)
Anteil in Prozent
|
| Projektakquise / Akquise der
Freiberufler |
46 %
|
18 %
|
| hohe Arbeitsbelastung |
10 %
|
5 %
|
| geforderte Flexibilität |
3 %
|
9 %
|
| Vorschriften und Regelungen |
8 %
|
0 %
|
| fachliche Schwierigkeiten |
1 %
|
0 %
|
| Integration ins Team |
3 %
|
5 %
|
| Gehaltsforderungen |
5 %
|
23 %
|
| Praxiserfahrung |
2 %
|
9 %
|
| Weiterbildung |
7 %
|
0 %
|
| Green Card Konkurrenz |
1 %
|
0 %
|
| keine Probleme |
10 %
|
5 %
|
| Keine Meinung |
6 %
|
27 %
|
|
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Wo drückt der Schuh? Für 46 Prozent
der befragten IT-Experten steht die Frage nach dem nächsten Auftrag
an Nummer Eins. An zweiter Stelle folgt die hohe Arbeitsbelastung
im Projekt (zehn Prozent) und Schwierigkeiten mit Vorschriften und
Regelungen (acht Prozent). Probleme mit Gehaltsforderungen haben derzeit
nur fünf Prozent der Freiberufler. Besonders interessant ist,
dass die Honorare derzeit weniger Sorgen bereiten als Fragen der Weiterbildung
(sieben Prozent).
Gerade die Gehaltsforderungen machen dagegen den Projektanbieter Unannehmlichkeiten:
23 Prozent der befragten Unternehmen sehen darin das größte
Problem in der Zusammenarbeit mit Freiberuflern. Die Akquise von Freiberuflern
für offene Projektpositionen spielt nur für 18 Prozent,
mangelnde Flexibilität und zu wenig Praxiserfahrung für
neun Prozent der Projektanbieter ein Rolle. Allerdings wollten 27
Prozent der befragten Projektanbieter keine Stellung beziehen. Aber
es gibt auch Sorgenfreiheit im IT-Projektmarkt! Zehn Prozent der IT-Freiberufler
und fünf Prozent der Projektanbieter haben derzeit keine nennenswerten
Probleme. |
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Frage an IT-Freiberufler:
Was ist für Sie als Freiberufler die wichtigste Informationsquelle
zum IT-Projektmarkt?
Frage an Projektanbieter:
Was ist für Sie als Projektanbieter die wichtigste Informationsquelle
zum IT-Projektmarkt? |
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| Informationsquelle |
Freiberufler
(N=184)
Anteil in Prozent
|
Projektanbieter
(N=23)
Anteil in Prozent
|
| GULP |
33 %
|
27 %
|
| Gespräche mit Freiberuflern |
14 %
|
9 %
|
| online-Foren und Internet |
20 %
|
14 %
|
| Stammtische (nur Freiberufler) |
2 %
|
---
|
| Presse |
4 %
|
14 %
|
| Arbeitsamt, IHK ... |
1 %
|
0 %
|
| Messen und Veranstaltungen |
2 %
|
0 %
|
| Unternehmen (nur Freiberufler) |
12 %
|
---
|
| keine Meinung |
12 %
|
36 %
|
|
|
Es lebe das Web! Für 53 Prozent der
IT-Freiberufler und 41 Prozent der Projektanbieter ist das Internet
die wichtigste Informationsquelle zum IT-Projektmarkt. Und wer ist
im Internet am wichtigsten? Peinlich, aber wahr: Der GULP. 33 Prozent
der Freiberufler und 27 Prozent der Projektanbieter informieren sich
auf Deutschlands Portal für IT-Projekte zum Projektmarkt. Auf
diverse online-Foren und das Internet im Allgemeinen entfallen 20
Prozent bzw. 14 Prozent. Ansonsten spielen für Freiberufler Gespräche
mit Ihresgleichen und Informationen von Unternehmen eine wichtige
Rolle.
Aus dem Internet sind für 14 Prozent der Projektanbieter die
Presse und für neun Prozent Gespräche mit Freiberuflern
die wichtigste Informationsquelle zum Projektmarkt. |
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Frage an IT-Freiberufler
und Projektanbieter:
Der Trend, in die Freiberuflichkeit zu wechseln ... |
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| Trend |
Freiberufler
(N=184)
Anteil in Prozent
|
Projektanbieter
(N=23)
Anteil in Prozent
|
| wird sich noch verstärken |
30 %
|
9 %
|
| wird weiter anhalten |
22 %
|
18 %
|
| wird wieder zurückgehen |
18 %
|
27 %
|
| ist nicht abzuschätzen |
22 %
|
14 %
|
| keine Meinung |
8 %
|
32 %
|
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Was bringt die Zukunft? 52 Prozent der
Freiberufler erwarten, dass der Trend, in die Freiberuflichkeit zu
wechseln, sich wie bisher fortsetzt oder noch verstärken wird.
Einen Rückgang prognostizieren dagegen nur 18 Prozent. 30 Prozent
sagen, der Trend ist nicht abzuschätzen oder haben keine Meinung.
Bei den Projektanbietern scheiden sich die Geister. Das zeigen gerade
46 Prozent der Projektanbieter, die keine Meinung haben oder sagen,
der Trend ist nicht abzuschätzen. 27 Prozent sind der Meinung
die Entwicklung wird sich fortsetzen oder noch verstärken. Jedoch
prohezeit mit 27 Prozent genau der gleiche Anteil einen Rückgang. |
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