Umfrage-Ergebnis:
IT-Selbstständige auch 2008 gefragt
(Januar 2008)
Für das Jahr 2007 prognostizierten viele Projektanbieter eine weitere Zunahme des Wirtschaftswachstums. Mit ihrer Einschätzung lagen sie goldrichtig wie die Bilanz nach zwölf Monaten zeigt. Vor allem das IT-Projektmarktgeschäft entwickelte sich weit dynamischer als erwartet.
So wurde der von GULP vermutete Anstieg der Projektanfragen von 16 Prozent mit erzielten 50 Prozent deutlich überholt: Allein im zweiten Halbjahr vermittelte GULP schon
fast so viele Offerten (72.823) an externe IT-Spezialisten wie im gesamten Jahr 2006 (85.779).
Dass der Bedarf an externen IT-Mitarbeitern gestiegen ist, untermauert auch eine (nicht-repräsentative) GULP Umfrage unter 21 Projektanbietern. Diese bestätigen mehrheitlich (62 Prozent), 2007 häufiger Externe engagiert zu haben.
Dass der Bedarf an externen IT-Mitarbeitern gestiegen ist, untermauert auch eine (nicht-repräsentative) GULP Umfrage unter 21 Projektanbietern. Diese bestätigen mehrheitlich (62 Prozent), 2007 häufiger Externe engagiert zu haben.
| Haben Sie 2007 öfter IT-Selbstständige engagiert? |
Ein Drittel hatte einen ähnlich hohen Bedarf an IT-Selbstständigen wie 2006. Alles in allem konnte damit kaum ein Projektanbieter auf freiberufliche Unterstützung verzichten.
Finanziell schlugen die höheren Ausgaben für externe IT-Mitarbeiter jedoch nicht negativ zu Buche. Die meisten Projektanbieter (81 Prozent) befanden sich 2007 mit ihrem erzielten Gewinn genau im Plan. Bereits das zweite Jahr in Folge verbuchte keiner von ihnen finanzielle Verluste.
Noch erfreulicher: Im Vergleich zum Vorjahr erreichten 2007 prozentual mehr Projektanbieter die Gewinnzone. Allerdings kam es wesentlich seltener vor, dass sie dabei unerwartet hohe Gewinne einfuhren.
Auf das neue Geschäftsjahr blicken die Projektanbieter großteils zuversichtlich. Knapp die Hälfte von ihnen erwartet für dieses ein ähnliches Wachstum wie 2007; 43 Prozent rechnen sogar mit einem noch stärkeren Aufschwung. Tendenziell scheint damit bei ihnen die Zeit des ganz großen Optimismus aber vorüber:
Für das Jahr 2007 erhofften sich drei Viertel (78 Prozent) der Projektanbieter einen klaren wirtschaftlichen Aufschwung. Beim Jahr 2008 gehen die Prognosen dagegen auseinander: So erwartet knapp die
Hälfte ein ähnliches Wachstum wie im Vorjahr; mit einer weit stärkeren wirtschaftlichen Dynamik rechnen nur noch 43 Prozent.
In eine ähnliche Richtung weisen auch die Meinungen führender Wirtschaftsexperten: So rechnen die Fünf Wirtschaftsweisen der Bundesregierung mit einer langsameren Expansion aufgrund gestiegener weltwirtschaftlicher Risiken (z.B. Finanzmarktkrise). Auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwarten, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung leicht abgeschwächt fortsetzen wird. Allerdings sei - nach Meinung der Wirtschaftsweisen - die Abschwächung der Dynamik kein Indiz dafür, dass der Aufschwung zum Erliegen komme oder gar eine Rezession bevorstehe. (Quellen: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/, www.bmwi.de, www.diw.de)
Auch IT-Freiberufler müssen sich wenig Sorgen machen. Sie können sich 2008 auf eine anhaltend gute Nachfrage einstellen: Ca. jeder zweite Projektanbieter kündigt für dieses Jahr einen zunehmenden Bedarf an IT-Selbstständigen an.
Finanziell schlugen die höheren Ausgaben für externe IT-Mitarbeiter jedoch nicht negativ zu Buche. Die meisten Projektanbieter (81 Prozent) befanden sich 2007 mit ihrem erzielten Gewinn genau im Plan. Bereits das zweite Jahr in Folge verbuchte keiner von ihnen finanzielle Verluste.

Auf das neue Geschäftsjahr blicken die Projektanbieter großteils zuversichtlich. Knapp die Hälfte von ihnen erwartet für dieses ein ähnliches Wachstum wie 2007; 43 Prozent rechnen sogar mit einem noch stärkeren Aufschwung. Tendenziell scheint damit bei ihnen die Zeit des ganz großen Optimismus aber vorüber:

In eine ähnliche Richtung weisen auch die Meinungen führender Wirtschaftsexperten: So rechnen die Fünf Wirtschaftsweisen der Bundesregierung mit einer langsameren Expansion aufgrund gestiegener weltwirtschaftlicher Risiken (z.B. Finanzmarktkrise). Auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwarten, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung leicht abgeschwächt fortsetzen wird. Allerdings sei - nach Meinung der Wirtschaftsweisen - die Abschwächung der Dynamik kein Indiz dafür, dass der Aufschwung zum Erliegen komme oder gar eine Rezession bevorstehe. (Quellen: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/, www.bmwi.de, www.diw.de)
Auch IT-Freiberufler müssen sich wenig Sorgen machen. Sie können sich 2008 auf eine anhaltend gute Nachfrage einstellen: Ca. jeder zweite Projektanbieter kündigt für dieses Jahr einen zunehmenden Bedarf an IT-Selbstständigen an.
| Ihr Bedarf an IT-Selbstständigen wird 2008 ... |
Ein weiterer großer Teil der Auftraggeber (43 Prozent) wird in etwa wieder so viele IT-Freiberufler engagieren wie im Vorjahr. Nur jeder zehnte Projektanbieter plant, seltener auf externes IT-Know-how
zurückzugreifen.
Als Fazit der Umfrage lässt sich festhalten, dass die wirtschaftlichen Erwartungen der Projektanbieter für 2008 nicht mehr ganz so hoch ausfallen. Mit einem ähnlichen Boom wie im Jahr 2007 scheinen sie nicht zu rechnen, dafür aber mit einem soliden Wirtschaftswachstum ohne größere Impulse. Ihr vorrangiges Ziel ist es offenbar, das bisher Erreichte auf diesem Niveau zu halten.
Als Fazit der Umfrage lässt sich festhalten, dass die wirtschaftlichen Erwartungen der Projektanbieter für 2008 nicht mehr ganz so hoch ausfallen. Mit einem ähnlichen Boom wie im Jahr 2007 scheinen sie nicht zu rechnen, dafür aber mit einem soliden Wirtschaftswachstum ohne größere Impulse. Ihr vorrangiges Ziel ist es offenbar, das bisher Erreichte auf diesem Niveau zu halten.

