Nutzen Sie RSS-Feeds?
Das Ergebnis der Trash Poll der Woche
(Mai 2011)
Die wöchentliche GULP Kurzumfrage rund um Leben, Liebe, Alltag & Beruf - nicht immer ganz ernst gemeint, sondern mit einem Augenzwinkern.
Das Ergebnis der Kalenderwoche 16/2011:
| Nutzen Sie RSS-Feeds? | ||
| Ja, aber nur wenige. |
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| Ja, das ist eine praktische Art, immer die neusten Infos zu erhalten. |
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| Nein. Ich bekomme meine Infos über andere Wege. |
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| Teilnehmerzahl: 121 | ||
In unserer GULP Kurzumfrage gaben insgesamt 31 Prozent an, RSS-Feeds zu beziehen. 15 Prozent davon haben jedoch nur wenige Kanäle angefordert.
RSS-Feeds haben ihre Vorteile: Erstens landen die neusten Infos in der Regel sofort im Feed-Reader. Zweitens bekommt der Nutzer keine E-Mail in sein Postfach (was bei mehreren abonnierten Newslettern zum Beispiel leicht unübersichtlich wird), sondern findet die Infos geordnet und nach Quelle sortiert im Feed-Reader – an einer zentralen Stelle. Drittens versäumt der Internet-Nutzer so kein Update der Webseite, deren Feed er abonniert hat. Viertens helfen sie, gegen die Informationsflut anzukämpfen. Über die Suche des Mikroblogging-Dienstes Twitter zum Beispiel können die Kurznachrichten, die bestimmte Wörter enthalten (zum Beispiel „Freiberufler“), als RSS-Feeds abonniert werden. So müssen Sie nicht alle Tweets ihrer Freunde durchstöbern, um zu den interessanten zu kommen, sondern bekommen eine Auswahl geliefert.
RSS oder Atom sind die am weitesten verbreiteten Formate für diese Newsfeeds. Abonnieren kann man sie zum Beispiel direkt mit Outlook oder Thunderbird, mit kostenlosen Programmen wie Omea oder Snarfer sowie mit webbasierten Feed-Readern wie Google Reader oder Netvibes. In manche Browser, zum Beispiel Firefox und Opera, ist ein Feed-Reader bereits integriert.
Zum Abschluss zwei Studien – leider schon etwas älter – zur Häufigkeit Nutzung von RSS-Feeds: Die Beratungsagentur Fittkau & Maaß hat im Jahr 2009 100.000 deutschsprachige Internet-Nutzer zu ihrem Umgang mit RSS-Feeds befragt. 8 Prozent gaben an, RSS-Feeds mindestens einmal pro Woche zu nutzen, weitere 5 Prozent mindestens monatlich. Die Analysten von Forrester Research stellten 2008 fest, dass nur 11 Prozent der Internetnutzer in den USA RSS-Feeds abonniert hatten (siehe den F.A.Z-Blog „Netzökonom“).
Wenn Sie RSS-Feeds nicht nutzen: Welche anderen Informationsquellen bevorzugen Sie und warum? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.











