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Umfrage-Ergebnis: Zum Feiern aufgelegt?
IT-Freiberufler und Betriebsfeiern
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(Januar 2007)
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Dem Monat angemessen beschäftigte sich die letzte GULP
Umfrage des Jahres 2006 mit dem Thema "Weihnachtsfeiern".
Wie wichtig sind solche firmeninternen Veranstaltungen für
freie IT-Mitarbeiter? Werden Sie von ihren Geschäftspartnern
zu diesen überhaupt eingeladen? Sind Alkohol und gutes Essen
die einzigen Gründe, warum externe IT-Spezialisten gemeinsam
mit Agenturen oder Kunden feiern? Antworten auf diese Fragen
gaben 456 IT-Freiberufler.
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| Die meisten freiberuflichen IT-Experten (83 %) wurden im vergangenen
Jahr von ihren Geschäftspartnern mit einer Einladung zur Weihnachtsfeier
bedacht. In 40 % der Fälle waren die Absender sowohl Kunden als
auch Agenturen. Wenn die Aufforderung zum geselligen Jahresausklang
nur von einer Verhandlungspartei kam, war die Kundenseite deutlich
häufiger vertreten. Die Integration der freien Mitarbeiter scheint
also für viele Endkunden wichtig zu sein. Immerhin werden Weihnachtsfeiern
nicht nur des Feierns wegen veranstaltet, sondern sollen das Arbeitsklima
und die Motivation der Mitarbeiter fördern. Gerade bei zusammengewürfelten
Projektteams stärkt die Einbindung der externen Kollegen das
Teamgefühl und ist auch eine Anerkennung für die geleistete
Arbeit.
Obwohl nur für etwas mehr als die Hälfte (56 %) der IT-Freiberufler
solche Firmenveranstaltungen wichtig sind, nehmen nahezu alle, die
eingeladen wurden (83 %), an Weihnachtsfeiern teil. Drei Viertel
(74 %) der Befragten lassen sich diese Feier nicht entgehen.
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Die meisten von ihnen erwarten dann aber nicht nur einen schönen
Abend mit gutem Essen, sondern nutzen den Abend auch beruflich.
Zwei Drittel (65 %) erhoffen sich, im lockeren Rahmen geschäftliche
Beziehungen vertiefen zu können.
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Allerdings nutzen dabei die wenigsten IT-Selbstständigen
(16 %) die feierliche Ausgelassenheit, um konkrete Projektinformationen
zu gewinnen. Geschäftliche Details werden eher ausgeklammert,
vielmehr will man sich ins Gespräch bringen bzw. bleiben. Das
gilt auch für die Beziehungen zu den Kollegen. Gut ein Drittel
(37 %) der externen IT-Spezialisten sucht auf Weihnachtsfeiern ganz
bewusst den Erfahrungsaustausch mit diesen.
In der Regel sind Firmenfeste eine gute Gelegenheit, sich persönlicher
kennen zu lernen und über Themen zu reden, für die im
Alltagsstress keine Zeit bleibt. Und auch Missverständnisse
oder Streitigkeiten lassen sich in der meist ungezwungen Atmosphäre
leichter beseitigen. Bei aller Ausgelassenheit sollte man aber nie
die Contenance verlieren. Generell gilt: Weniger Alkohol ist mehr,
denn über peinliche Situationen wird in der Firma auch Wochen,
Monate oder gar Jahre später noch gern gesprochen. Aber auch
freie Mitarbeiter sollten ihrem Projektleiter zukünftig noch
offen in die Augen schauen können.
Für etwa ein Viertel (22 %) der Befragten gehört die
Teilnahme an Weihnachtsfeiern zum guten Ton. Sie sehen diese als
Pflichtveranstaltung, der man sich im eigenen Interesse nicht entziehen
sollte. Nachteilige Auswirkungen auf den Status als Freiberufler
hat die Beteiligung an solchen Betriebsfesten nicht. Nach Auskunft
von Rechtsanwalt Dr. Benno Grunewald stellt die Teilnahme an einer
Weihnachtsfeier beim Kunden kein Indiz für eine Einbindung
in betriebliche Abläufe dar, zumal es sich um eine einmalige
Veranstaltung handelt. |
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