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Umfrage-Ergebnis

Freiberufler-Kontakte, Teil 2

 
(Januar 2005)
 

Freunde, die inhaltlich verstehen, von was man fachlich spricht. Bekannte, die auch mal einen nützlichen Tipp für den Job haben. In der ersten Umfrage zum Thema "Freiberufler-Kontakte" ging es um grundsätzliche Rahmenbedingungen im Privatleben von IT-Freiberuflern - diesmal lag der Augenmerk auf dem konkreten beruflichen Nutzen solcher privaten Verbindungen.

190 Teilnehmer zählte der zweite Teil der Umfrage. Eine kaum beweisbare, aber nicht völlig fern liegende Vermutung: Ein Großteil der IT-Freiberufler hat an beiden Umfragen teilgenommen.



Ihre privaten IT-Freiberufler-Bekannte sind vor allem:

Fachlich eng verwandt. 45 %

Fachlich nur am Rande verwandt. 26 %
Experten mit ganz anderen Skills. 19 %
Keine privaten Kontakte zu IT-Freiberuflern. 11 %


Bereits der erste Blick auf die Antwortverteilung lässt wenig Zweifel daran, dass wie anderswo auch im Projektmarkt gilt: Gleich und Gleich gesellt sich gerne - fast die Hälfte aller IT-Freiberufler ist im gleichen Gebiet Spezialist wie seine IT-Bekannten. Dazu eine Überlegung, wo denn die Bekanntschaften unter anderem geschlossen werden?

In der Ausbildung bzw. im Studium: Hier wird der Grundstein für viele langjährige Freundschaften gelegt - und zwar meist mit Leuten, die in den gleichen Vorlesungen und Seminaren sitzen. Man knüpft dort also Kontakte mit IT-Spezialisten, die allerdings nicht fachlich eng verwandt sein müssen.
In den konkreten IT-Projekten: Wenn, dann werden hier vor allem Bande zwischen fachlich Verwandten geschlossen - immerhin ist man im selben Projekt mit ganz spezifischen Anforderungen tätig. Und wer dann auch noch fernab vom Wohnort arbeitet, der ist froh darüber, abends mit einem Kollegen ins Kino oder in die Kneipe gehen zu können.
In diversen Communities: Hier treffen in der Regel Spezialisten virtuell aufeinander, die sich über gemeinsame Skills definieren und ganz spezifische Fragen und Probleme wälzen. Und wenn es passt, dann gibt es bald auch Treffen ganz persönlicher Natur - und nicht selten Bekanntschaften für lange Zeit.


Wenn Sie sich mit anderen IT-Freiberuflern über Projektanbieter austauschen, dann

sind das entscheidende Informationen. 41 %

sind das "nur" interessante Tipps. 40 %
geschieht das nur nebenbei. 19 %

Der anhaltende Erfolg der GULP Weißen Liste, in der IT-Freiberufler von ihren Erfahrungen mit Agenturen berichten, stößt ins gleiche Horn: Urteile über Projektanbieter werden gerne gegeben und gerne gelesen. Kein Wunder, denn nur wenige Informationen sind in der Projektakquise so wertvoll wie diese - und können sogar die berufliche Existenz retten, indem man ein Schwarzes Schaf erkennt und meidet.

Und so ist es wenig überraschend, wenn 40 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage Tipps zu Projektanbietern interessant und 41 Prozent sogar als entscheidend findet. Keine Frage: Man will wissen, wer hinter einem eventuellen Projektangebot steht und welche Erfahrungen andere IT-Freiberufler mit dem Anbieter gemacht haben.



Hat ein Freiberufler-Kollege durch einen Tipp von Ihnen schon mal ein Projekt bekommen?

Ja, kam schon öfter vor. 36 %

Ja, einmal. 16 %
Tipp ja, Projekt nein. 33 %
Nein. 15 %

Netzwerk-Argument 1: Über die Hälfte (52 Prozent) der Teilnehmer darf mit der Dankbarkeit von mindestens einem Freiberufler-Kollegen rechnen, der durch einen entscheidenden Tipp zu Lohn und Arbeit gekommen ist.


Haben Sie schon durch den Tipp eines anderen IT-Freiberuflers ein Projekt bekommen?

Ja, kam schon öfter vor. 26 %

Ja, einmal. 23 %
Tipp ja, Projekt nein. 23 %
Nein. 28 %

Netzwerk-Argument 2: Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Teilnehmer darf mindestens einem Freiberufler-Kollegen dankbar sein, der einen entscheidenden Tipp zu Lohn und Arbeit gegeben hat.

Dass Freiberufler-Kontakte auch eine private Komponente fernab des Jobs besitzen, sei nicht in Abrede gestellt. Aber: Wie bei den meisten anderen Selbstständigen gehört es meist auch zum beruflichen Erfolg bzw. Überleben dazu, dass man Job und Privatleben nicht bedingungslos trennen kann. Bekannte, die weiter helfen, sind immer gerne gesehen.

 



Für ein neues Projekt braucht man also nicht unbedingt eine Agentur. Auch Freiberufler wissen, wenn in ihrem Projekt noch Verstärkung fehlt. Das GULP Freiberufler Netzwerk ist die Plattform für die Kontaktaufnahme und Ihren gegenseitigen Informationsaustausch.

 

Kommentare zu diesem Artikel:

"Die Zahlen zum Thema "Networking" kann ich nur bestätigen! Die Zahlen sprechen für sich und auf Networking kommt es an (aus eigener Erfahrung)! (Januar 2005)"


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