| Umfrage-Ergebnis: Wo
Freiberufler mit Festangestellten … |
| (April
2005) |
| Die Prognosen der Marktbeobachter: In der
IT-Branche wird die Freiberuflichkeit gegenüber der Festanstellung
weiter an Bedeutung gewinnen – und damit exemplarisch den
Weg für viele andere Branchen vorzeichnen. GULP fragte deshalb
nach, ob sich das Verhältnis von selbstständigen und angestellten
Experten in IT-Projekten geändert hat – die Antwort darauf
gaben insgesamt 478 IT-Freiberufler.
Bereits vor einem Jahr war GULP den "Mischungsverhältnissen
in IT-Projekten" auf der Spur; die Antworten auf die damalige
Umfrage legten die Vermutung nahe, dass sich die Waage weiter zu
Gunsten der Freiberufler unter den IT-Experten bewegen würde.
Was damals noch Zukunft war, ist heute Gegenwart: |
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| Wie hoch ist Ihrer Meinung
nach der Anteil der Freiberufler in den IT-Abteilungen? |
25,0 Prozent. |
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| Ein Viertel IT-Freiberufler, drei Viertel fest angestellte IT-Experten
– laut Ansicht der Teilnehmer an der Umfrage entspricht der
Personalmix in den IT-Projekten genau dem Verhältnis 1 zu 3.
Das ist etwas mehr als vor einem Jahr, als für einen Freiberufler-Anteil
von 24 Prozent votiert worden ist.
Immerhin, das Ergebnis ist ein zusätzlicher Beleg für
eine bereits bekannte Tatsache: Wenn es um IT geht, trifft man auf
einen Bereich, in dem die Freiberuflichkeit bereits eine weithin
anerkannte und praktizierte Alternative zur Festanstellung darstellt.
Eine Situation übrigens, die für sehr viele andere Branchen
noch in der Zukunft liegt …
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| Noch vor einem Jahr glaubten "nur" 45 Prozent der IT-Freiberufler
an eine Zunahme ihres durchschnittlichen Anteils in IT-Projekten;
heute vertreten mit 58 Prozent noch wesentlich mehr selbstständige
IT-Experten die Meinung, dass ihre Spezies gegenüber den fest
angestellten Kolleginnen und Kollegen zusätzlichen Boden gut
machen wird.
Damit bestätigen die Antworten auf diese Frage die Auffassung
zahlreicher Marktbeobachter, die
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von einer weitere Entspannung des IT-Projektmarktes ausgehen, |
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dazu eine steigende Attraktivität der Alternative "Freiberuflichkeit"
bei den IT-Experten fest stellen sowie |
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parallel dazu die Argumente für eine Festanstellung (z.
B. Arbeitsplatzgarantie und sichere Renten) im Schwinden sehen |
Blickpunkt IT-Projekte, eine vereinfachte Betrachtung: Externes
IT-Know-how ist besonders dann gefragt, wenn für eine begrenzte
Dauer so genannte Lastspitzen aufgefangen werden müssen bzw.
wenn für besondere Aufgaben besondere Qualifikationen mit entsprechender
Erfahrung benötigt werden. Der Einsatz von IT-Freiberuflern
ist für Unternehmen zuallererst betriebswirtschaftliches Kalkül
– ebenso wie die Beschäftigung fest angestellter Experten
vorrangig für das Tagesgeschäft bzw. für dauerhafte
Projekte.
Die Frage, die jedes Unternehmen für sich beantworten muss:
In welcher Mischung von Freiberuflern und Festangestellten ist das
Verhältnis aus Leistung und Kosten einer IT-Abteilung besonders
effizient? Bei 25 : 75 oder vielleicht sogar bei 50 : 50? |
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