Die Meinung der Leser
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16.05.2012
Bewertung: 1,53 bei 17 Stimmen
- 18.05.2012
- "Um an dieser Stelle vielleicht mit ein paar Illusionen aufzuräumen: Ginge es lediglich um die Absicherung von Selbständigen, wäre eine Verpflichtung zu privater Vorsorge ausreichend. Statt dessen soll in die RV des Bundes eingezahlt werden. Warum? Damit das Geld direkt der umlagefinazierten Rente zu Gute kommt, also sofort Löcher stopfen kann. Zudem wird ungleich behandelt, wenn ein Arbeiter/Angestellter gemäß seines Einkommens einzahlt, ein Selbständiger aber pauschal veranlagt wird. Übrigens ist eine Pauschale bei geringem wie auch bei hohen Gewinnen unzweckmäßig! Zuletzt ist noch zu sagen, dass man unter Betroffenen selten etwas positives zum aktuellen Rentensystem hört. Selbst wenn man alles Gejammer abzieht, scheint mir genug Potential übrig zu bleiben, erst einmal das Sozial-System insgesamt zu modernisieren und nicht weiter nach Finanzierungsstrohhalmen zu suchen. (Ideen wie bedingungsloses Grundeinkommen, etc.)"
- 18.05.2012
- "Ich möchte auch erstmal keine neue Zwangsabgaben. Auf der anderen Seite bin ich aber am Ende doch froh mich auf die helfende Hand des Staates verlassen zu können. Besser wäre es allerdings, die neue Abgabe als SOZIALHILFE-ABGABE zu deklarieren, wenn sie denn Zahlungen von Sozialhilfe decken soll. Auch genau dafür sollten die Gelder dann auch verwendet werden, und eben NICHT zur Deckung der Renten. Hier droht das, was Politiker gerne tun: Geld unter irgendeinem halbwegs triftigen Grund aus den Taschen ziehen und dieses dann für völlig andere Zwecke, böse gesagt, veruntreuen. Die Alternative zur neuen Sozialabgabe wäre, konsequent zu sagen, Selbstständige KÖNNEN sich von der Solidargemeinschaft verabschieden (KEINE gesetzliche Renten- und/oder Krankenversicherung) und bekommen dann im Notfall auch keinerlei Sozialleistungen im jeweiligen Bereich. Nur das will und kann am Ende ja auch niemand verantworten."
- 17.05.2012
- "Ich finde es gut, daß auch Selbstständige dazu verpflichtet werden, Vorsorge zu treffen. Auch wenn es schwerfällt. Ich denke, es würde auch Auswirkungen auf die Preisgestaltung haben. Diejenigen, die es sich heute noch "leisten" können, zu Dumping-Preisen anzubieten - könnten das dann nicht mehr in der Weise wie es heute so oft üblich ist. Insbesondere dann, wenn noch ein -meist männlicher- Hauptverdiener den Unterhalt bestreitet. Also meine Meinung: Ja, aber auch gut durchdacht realisieren!"
- 17.05.2012
- "Der Artikel ist interessant - allerdings sind die Pläne des Ministeriums zu begrüßen. Ich kann nicht verstehen, wie man etwas dagegen haben kann, später nicht der Altersarmut zum Opfer zu fallen. Heute sollte eigentlich jeder Selbständige schon eine private Rentenversicherung haben, welche anerkannt wird. Wer keine hat, sollte einzahlen müssen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Ein klares "NEIN" zur Petition."
- 17.05.2012
- "Ein Angestellter, der 1000€ im Monat verdient, zahlt zwangsweise knapp 20% seines Einkommens in die Rente ein, die Hälfte davon trägt der Arbeitgeber. Das dürfe je nach EInzahlungsdauer ausreichen, um eine Rente knapp über Hartz 4 zu bekommen. Mit welchem Recht kann ein Selbstständiger, dessen Geschäfte so schlecht laufen, dass er auch nur 1000€ im Monat verdient, sagen, er behält den Hunderter, weil er ihn heute zum Leben braucht und später lebt er dann von Sozialhilfe? Hier ist zurecht die Politik gefordert ... nur richtig muss man es machen ;-)"
- 17.05.2012
- "Dummer Weise wurde vergessen, dass die RV-Beiträge nicht pfändungssicher sind. die gleichen Rechte und Pflichten für alle. Das ist gerecht. Die Selbständigen dürfen aber hier nur zahlen!!! Es gibt heute schon einen RV-Beitrag, der für uns Selbständige gut ist (Formular nr. 21). Dieser wird aber nicht bei der ersten Anfrage versendet. Nur wenn man genau weiß, was benötigt wird, wird die bessere Absicherung einem Selbständigen ermöglicht...."
16.05.2012
Bewertung: 2,00 bei 3 Stimmen
- 16.05.2012
- "Interessantes Thema. Ich habe es einmal gemacht, um Projekterfahrung in einem Top-Thema zu bekommen. Hat sich sehr gut rentiert. Nicht machen würde ich es, um das angebotene Projekt zu bekommen. Zum einen kündigt der Kunde evtl. vorzeitig und mein Stundenlohn geht den Bach runter. Zum anderen ist es Sache des Kunden, die Position passgenau zu besetzten. Wenn ich dabei das Beste bin, was er bekommen kann, wäre das eher ein Grund, den Satz zu erhöhen :-)."
03.05.2012
Bewertung: 2,11 bei 9 Stimmen
- 11.05.2012
- "Ich kann mich nicht daran erinnern, einen Vertrag kritiklos unterschrieben zu haben. Ich sehe jedes Vertragsangebot (1. Zusendung vom Vermittler) erstmal als MAXIMAL-Forderung, der ich dann widerspreche. Nach einer Geschäftsinvestition von 2-3 Besuchen bei einem versierten Vertragsanwalt habe ich meine eigenen Vorstellungen, die ich dann auch versuche durchzusetzen. Jeder Vertragsentwurf geht bei mir mindestens 3-4 mal hinundher. Oft auch mit direktem Kontakt in die Rechtsabteilung des Vermittlers, weil sich der Recruiter überfordert sieht. Jenachdem wer den meisten Druck / Anreiz hat trifft man sich irgendwo und "gut ist". Ein paar K.O.-Punkte und NoGos habe ich, ... da gibts keinen Spielraum und dann sage ich einfach ab. Bei dieser Marktlage können wir uns das leisten !!"
- 10.05.2012
- "In letzter Zeit geht der Trend zu 40 Tagen Zahlungsziel. Gegen freche 3% Skonto dann nur 7 Tage. Ansonsten ist der Inhalt teils schlicht sittenwidrig wie z.B. Kundenschutz unter Ausschluss von Karenzentschädigung."
- 07.05.2012
- "Was würden die werten Mitleser tun, wenn der Vermittler zuerst immer wieder das Einsehen des Vertrages verzögert und dann Knall auf Fall sofort eine Unterschrift braucht bei einem Vertrag, der frisch von einem Rechtsanwalt "an die aktuelle Gesetzeslage angepasst wurde", heißt: Zu Gunsten des Vermittlers geändert wurde?"
12.04.2012
Bewertung: 3,00 bei 6 Stimmen
- 17.04.2012
- "Es gibt so viele Anfragen (sowohl unpassende als auch sehr interessante), dass ich nur noch selten antworte. Eine Anfrage zu überfliegen und (oder gleich) löschen ist kein Problem - ich finde es nicht schlimm, wenn Anfragen kommen auch wenn man überall als 'nicht verfügbar' vermerkt ist. So behält man auch eine gewisse Überblick, was so auf dem Markt los ist. Ich glaube auch nicht, dass es den Vermittlern stört, wenn sie keine Antwort bekommen (eine Meinung der Vermittler über nicht beantwortete Anfragen wäre was für ein Trash Poll) da sie eben sehr viele verschicken. Wenn ich merke, dass eine Anfrage wirklich auf mich zugeschnitten wurde nehme ich mir aber auch die Zeit zu antworten - vor allem wenn's ein Erstkontakt ist."
- 16.04.2012
- "Wie schon im Text und im Vorkommentar angesprochen scheint es wirklich so zu sein, dass die Vermittler unter ziemlichen Zeitdruck stehen und meine Skills gerade mal überfliegen, so dass ich auf zwei von drei Anfragen ein 'Ich-passe-nicht-auf-Ihr-Projekt'-Mail zurücksenden muss,"
- 15.04.2012
- "Eine interessante 'Nachfrage'. Interessant vor allem auch deshalb, weil die ursprüngliche Motivation, die Frage des 'Freiberuflers', genau auch meine frage hätte sein können. Das Ergebnis überrascht mich nicht, wenngleich mich auch interessieren würde, inwieweit völlig unpassende Anfragen in Zukunft einen höheren Absagegrund ergeben könnten. Denn auch das deckt sich leider mit meiner momentanen Erfahrung. Man hat manchmal 'subjektiv' das Gefühl, dass es den Vermittlern eigentlich egal ist, was man im Profil stehen hat. Wenn man 'irgendwie' im IT Bereich unterwegs ist, dann könnte man ja auch Java Programmierer, oder .NET Entwickler sein oder sich im SAP BW Modul oder HR Modul auskennen. Deshalb trortzdem: Lieber Vermittler, bitte versucht den Abgleich der Anfragen zu den tatsächlich vorhandenen Skills noch etwas genauer durchzuführen. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber ich bin überzeugt, dass dadurch ALLE zufriedener werden und damit eine deutlich gesteigerte Vermittlungsrate erzielt werden kann. Und spätestens dann macht sich eine solche Investition bezahlbar. Grüße"
- 14.04.2012
- "Eine Frage vermisse ich: die nach dem Stundensatz. Für mich ist das der zweite Grund nach der Verfügbarkeit: Angebote a la 'Leiter PO' für 35 EUR sind einfach zum lachen. Wenn auch die Ausnahme, aber wegen meines Alters (47) wurde ich als Leiter für IT-Großprojekte abgelehnt...ich sehe es entspannt, denn ich bin ausgelastet und Projekte Auditieren macht ja auch Spaß....:-)"
- 13.04.2012
- "Ja, schön....ich bekomme immer nur zu hören '4 oder 4,5 Tage geht gar nicht...wenn dann nur Vollzeit' Und das war es dann. Mal abgesehen davon, das 90% der Anfragen trotz eindeutiger Beschreibung, das ich nicht 'auswärts' tätig sein kann sich genau auf solch ein Projekt bezogen haben...das fristriert extremst. Ich bemerke von den guten Zeiten nichts...suche seit 5 Monaten...keine konkreten Dinge...nicht mal ein Vorgespräch...sehr schade..."
10.02.2010
Bewertung: 2,00 bei 1 Stimmen
- 28.03.2012
- "imho ist es nicht schwer, Catia zu erlernen. Es ist meiner Meinung auch relativ egal mit welchem Prog du anfängst. Catia, Solid Works und Pro Engineer sind marktführende Programme und imho sind sie auch relativ leicht zu elerrnen. Natürlich beschränkt sich diese Meinung jetzt nur auf den Sketcher, dem Modellieren und weiteren Funktionen (Explosionszeichnung/Skelletmodell etc.) Es gibt auch teils gute Bücher, nur bringen die dir nichts ohne Programm."
26.01.2012
Bewertung: 3,40 bei 10 Stimmen
- 26.03.2012
- "Das bestärkt mich doch gleich in meine Haltung zur Vergütungssteigerung bei meinen Verhandlungen über eine Projektverlängerung. --> Notfalls muss ich halt neue Kunden suchen, macht man ja auch bei der Lieferantensuche (z.B. Strom oder Telefon)"
17.08.2006
Bewertung: 1,94 bei 62 Stimmen
- 22.03.2012
- "Gewisse 'alteingesessene' Firmen erlauben sich derartige spielchen noch immer gern (90 Tage nach Rechnungsstellung), bügeln die AGBs des Kreditors kategorisch nieder und zahlen dann evtl. noch unregelmäßig. Sie spielen mit der Angst und den begrenzten Mitteln des kleinen Kreditors. Die Frage, wie es mit der realen Bonität des Debitors aussieht, sollte man nicht nur über Ratings stellen. Die Meinung, dass die Entlohnung entsprechend angemessen ist, um damit ggf. Kurzkredite zu deckeln, kann ich nur schmunzelnd verneinen! Und: was mir immer wieder auffällt ist, dass sich diese herablassende Haltung auch im Umgang mit den normalen Mitarbeitern wiederspiegelt. Wer Wert auf menschliche Qualität bei der Arbeit legt, sollte es sich an dieser Stelle auf jeden Fall überlegen! Als Regel für mich ziehe ich bei der nächsten Verhandlung (Folgeauftrag) einen Preisaufschlag von mindestens 15% plus etwa 4 Euro für den Einkauf (die wollen ja auch ein gutes Gefühl haben). Hinzu kommt, dass ich solche Kunden auch gerne etwas vernachlässige, um nebenbei noch andere zu bedienen. Sollte mir ein sehr interessantes Groß-Projekt vor die Flinte kommen, bin ich auch kurzfristig weg. Das ist dann halt so, auch wenn der Kunde eventuell nicht mehr bei mir bestellen wird. Am Ende zahlt er drauf! Der Mittelstand in Deutschland sollte sich von diesen gewissen weltverschlossenen und bornierten Großkunden wirklich nicht alles bieten lassen. Schließlich stellen wir in Deutschland ein sehr großen Kapital dar, ohne das z.B. die Industrie nicht sehr lange könnte: Die Köpfe in den eigenen Reihen sind oftmals so etwas von festgefahren, dass diese Großfirmen ohne frischen Wind von draußen am Weltmarkt auf Dauer scheitern würden."
- 18.09.2006
- "Es ist nicht nur interessant sondern schon bedenklich, wenn Projektleiter Zahlungszielen von 45 Tagen zustimmen und das gut heissen! Zum einen ist jede andere Rechnung draußen sofort fällig, bzw. maximal binnen 14 Tagen. Zum anderen bedeutet ein Zahlungsziel von 45 Tagen, dass man als Freiberufler erst einmal 1,5 Monate arbeitet, ohne zu wissen ob man sein Geld bekommt. Danach muss man noch die üblichen 'Versehen' mit einbeziehen, bei denen sich die Auftraggeber gerne um 2-3 Tage vertun, weil sie gerade 'so viel zu tun hatten' etc. Die Zahlungsmoral ist gerade so weit im Keller, dass ich derzeit zwei Verfahren vor Gericht am laufen habe, bei denen der Endkunde längst bezahlt hat, der Auftraggeber jedoch nicht zahlen will. Und aktuell bekomme ich die letzte Monatsrechnung in drei Raten bezahlt ... Was soll das? Muss ich als Freiberufler erst einmal die Million auf dem Konto haben, um diverse Zahlungsausfälle sowie Rechtsanwalts- und Gerichtskosten vorfinanzieren zu können? Die dreisteste Formulierung gab mir mal ein Auftraggeber, der meinte er sei keine Bank, aber gleichzeitig als Zahlungsziel 30 Tage nach Zahlungseingang des Kunden (!!) vereinbaren wollte..."
- 14.09.2006
- "Als Projektanbieter kann ich einem 30 tägigen Zahlungsziel durchaus voll zustimmen und das sollte auch die Regel sein. In manchen Fällen sieht man sich allerdings mit Zahlungszielen seitens des Endkunden von 120 Tagen oder mehr konfrontiert, die man dann natürlich zumindest teilweise an den Freiberufler, der ja ebenfalls ein Unternehmer ist, durchreichen muß. Hier muß man sich individuell einigen, ansonsten macht eine Zusammenarbeit natürlich keinen Sinn. Ein Freiberufler sollte einfach wissen, was für ihn akzeptabel ist und was nicht. Ein langfristiges und interessantes Projekt z.B. wegen einem 45 tägigem Zahlungsziel abzulehen, macht dann in meinen Augen keinen Sinn."
- 13.09.2006
- "Zahlungsziele von 30 Tagen haben sich fast normalisiert. An so einer 'Bagatelle' mag sich kein Freiberufler reiben und es sich evtl. dabei sogar mit dem Auftragsgeber verscherzen - so macht es den Eindruck. In Zeiten dünner Auftragsbücher und einer unsicheren Zukunft, fällt es mir schwer zu glauben, es gibt jemanden, der einen Auftrag nicht annimmt, weil das Zahlungsziel 30 Tage beträgt.... Nichtsdestotrotz: Es stört mich gewaltig aber ich schlucke die 30 Tage, solange ich den Zahlungseingang dann auch verbuchen kann und es mir nicht die Existenz bedroht."
- 13.09.2006
- "Leider befinden sich viele Auftraggeber im Glauben, dem kleinen Freiberufler verschiedene Dinge diktieren zu können. Dazu gehört auch das unsinnige >30-Tage-Zahlungsziel. Zum einen kann das die Existenz des 'Kleinkrämers' arg gefährden und zum anderen gibt es keine bessere Motivationsbremse, als gefährlich lange hinausgezogene Zahlungsziele, die dann auch noch nicht eingehalten werden. Ich lehne jedes Projekt mit einem Zahlungsziel >30-Tage grundsätzlich ab."
- 29.08.2006
- "Alle Freiberufler sollten Aufträge, die > 30 Tage Zahlungsziel haben, generell nicht annehmen. Mein letzter Folgeauftrag wurde mir mit 45-Tagen Zahlungs-ziel angeboten. Wir haben uns dann auf 30 Tage geeinigt. Freiberufler wehrt EUCH !!. Wir haben es selber in der Hand."
- 24.08.2006
- "Ich konnte mich bislang in der Regel auf ein maximales Zahlungsziel von 21 Tagen einigen. Handwerker schicken mir nach 15 Tagen bereits eine Mahnung. Wieso also sollen wir Freiberufler den Zinsvorteil der Auftraggeber tragen ?"
08.03.2012
Bewertung: 2,50 bei 211 Stimmen
- 09.03.2012
- "Es wäre auch mal interessant, dagegen die Steigerungen der Angestellten zu stellen. Bei der IG Metall steht wieder die nächste Verhandlungsrunde an. Bei 4% Gehaltssteigerung pro Jahr sollten bei den Selbstständigen ca. 3 EUR pro Jahr rauskommen. Davon kann ich aber nichts erkennen."
- 24.05.2011
- "Kann vielen Kommentaren hier nur beiplichten. Als kluger und weitsichtiger Unternehmer soltte der Stundensatz nicht unter 60€ liegen. Damit bin ich die letzten Jahre sehr gut gefahren. Ich habe Familie mit 2 Kindern ein Eigenheim und noch ein vermietetes Steuerobjekt. Ich bin auch leicht erstaunt, das es FL gibt die mit 100€ nicht auskommen. Was macht Ihr mit Eurer Kohle?"
- 28.09.2010
- "Wer vernünftig kalkuliert, kann auch mal eine Durststrecke ohne Projekt durchstehen, ohne sich auf die teilweise unverschämten Preisangebote der Vermittler einlassen zu müssen. Auf diese Weise konnte ich bisher immer meinen - nicht über den Daumen gepeilten sondern kalkulierten - Stundensatz durchsetzen. Ärgerlich: auch bei Gulp bekam ich auf Bewerbungen mehrfach nur knapp über 50 Euro angeboten. Es wäre hilfreich und fair, wenn die Vermittler ihre Margen offenlegen. Solange sie das nicht tun bleibt immer der Verdacht, dass sie sich unverhältnismässig mit unserer Arbeit die Taschen füllen."
- 27.09.2010
- "75 Euro pro Stunde sind mindestens 600 Euro am Tag, was für Reisekosten und Übernachtungskosten habt Ihr denn, sodass da nichts übrig bleibt? Die Reise macht man ja nur zweimal in der Woche. Also die Ansichten gehen ja extrem auseinander, ich frage mich in den Kommentaren immer, wie stark sich die Ausgaben unterscheiden können und wieso. Bei 120k Umsatz (ohne Ust), kann man meiner Meinung nach 95k zu versteuernden Gewinn raus holen. Da ist Fahrtkosten, Auto und Hotel (und alles andere eben) schon abgezogen. Das ist mit 70 Euro Stundensatz alles zu schaffen. Haben die über-100-Euro-Forderer so riesen Ausgaben? Oder brauch man 180k Gewinn um sich zufrieden zu geben? Sollte wirklich jeder seine Messlatte dahin legen? Transparente Stundensätze sollte man von seinem Vermittler von Anfang an fordern. Meiner Meinung nach gibt es sehr viele, die da mitmachen. Natürlich sollten wir alle versuchen hohe Stundensätze zu erzielen, und das geht nur, wenn jeder auch einen stolzen Preis fordert. Da stimme ich voll zu. Aber trotzdem verstehe ich manche Ansichten hier nicht, da es sich bei denen so anhört, als bleibt bei 70 Euro pro Stunde fast nichts über."
- 25.09.2010
- "Wie immer eine schöne Statistik. Der Preisdruck ist m.A.n. hoch. Die Vermittler unverschämt. Zwei Beispiele: a) gesucht erfahrener Leiter eines PMO für ein Großprojekt mti 600 Leuten: angebotener Stundensatz des Vermittlers 35 EUR b) Letzer Kommentar: Sie sind doch sowieso verfügbar und brauchen den Job, da sind 110 EUR nicht drin (als PL; inkl. Reisekosten und Überstunden, Raum FFM)"
- 25.09.2010
- "Wenigstens genauso interessant wäre es doch, einmal die Preise zu nennen, die der Endkunde an Euren Vermittler zahlt. Üblich sind doch Tagessätze von ca 1000 Euro. Für einen externen SAP Berater bzw Programmierer mit FI oder MM Kenntnissen zahlt mein Kunde (aus dem Handel) 900 Euro für einen 8-Stunden Tag. Für einen Projektleiter 1000. Wird im Rahmen von Softwareprojekten Consulting angeboten, zahlt er bis zu 1100 Euro. Und kommen die Strategieberater ins Haus, werden bis zu 1500 Euro gezahlt."
- 22.03.2010
- "Solange die Vermittler ihre Marge nicht offenlegen, sehe ich es nicht ein, permanent den Verdienst der Vermittler zu erhöhen."
02.03.2012
Bewertung: 3,13 bei 31 Stimmen
- 07.03.2012
- "Sehr gute Kommentare!"
- 07.03.2012
- "Ich habe auch schon von einem Vermittler eine Absage nach bereits erfolgter Zusage in letzter Sekunde bekommen und stand dann vor der Situation anderen Anbietern bereits abgesagt zu haben. Trotzdem arbeite ich mit dem Vermittler noch immer zusammen. Ohne schriftlichen Vertrag bewegen sich beide Seiten in einer Grauzone und Profis wissen das auch. Gutheißen möchte ich das von beiden Seiten nicht aber so ist das Geschäft eben manchmal, es ist müßig darüber zu philosophieren. Man sollte bemüht sein, es zu vermeiden aber das gelingt eben nicht immer. Das ist Wirtschaftsalltag - niemand kann es sich leisten zu zart besaitet zu sein und voller Hingabe Blacklists im Regal immer länger werden zu lassen, weder der Vermittler noch der Freiberufler"
- 04.03.2012
- "Jeder der Vermittler hat eine Klausel im Vertrag, daß mündliche Nebenabreden nicht geschlossen wurden. Diese Klausel ist in beide Richtungen gültig. Vom unterschriebenen Vertrag abzuspringen ist dagegen nicht sehr professionell."
- 03.03.2012
- "Jede der aufgeführten Situationen ist wahrscheinlich jedem Freelancer nach einigen Jahren Tätigkeit aus eigener oder quasi miterlebter Erfahrung bekannt. Wie immer hat die Münze natürlich zwei Seiten und ich möchte gern als FB mal 'die andere Seite skizzieren' und den 'advocatus diaboli' geben: Frage 1: Sofern ein geschlossener Vertrag bereits vorliegt, kann ich die Bewertung natürlich verstehen, oft ist es aber so, dass quasi in letzter Sekunde oder gar nach Projektstart ein Vertrag vorgelegt wird, der Regelungen enthält, die so vorher nicht zu erwarten waren. Leider sind nicht alle Agenturen so fair wie GULP. Frage 2: Gerade in der Krise sind oft Konditionen 'diktiert' worden, die zwar gerade noch für Umsatz, aber nicht einmal mehr für Kostendeckung sorgen. Sofern man fair bezahlt, wird kaum ein FB wegen 3% mehr in einem anderen Projekt abbrechen. Bei 20% Verbesserungsmöglichkeit darf man vielleicht doch fragen, ob die Bezahlung fair ist. Frage 3:Was im Hintergrund zwischen Agentur und FB läuft, wird dem Kunden ja nicht wirklich transparent. Nicht alle Agenturen, geben eine rechtzeitige Absage auch als solche weiter. FBs, die nicht folgsam sind, werden bei den eigenen Kunden gern mal verbrannt, insbes. wenn die Qualifikation sehr eindeutig ist, damit nur ja nicht eine andere Agentur zum Zug kommt. Frage 4:Zwischenmenschliche Probleme gibt es durchaus häufiger, als man glaubt. Stress im Projekt, König-Kunde Mentalität bis hin zum Mobbing bei einzelnen Mitarbeitern von Kunden und oft auch einfach Geldneid wegen der vermutet hohen Bezahlung der FB. Hier könnten die Agenturen durchaus sinnvoll agieren und mit Sozialkompetenz moderieren. Leider scheint die Fähigkeit ganz wenigen Senior-Recruitern vorbehalten zu sein. Frage 5: Gerade bei länger andauernden Dienstverhältnissen, übernehmen die FBs oft mehr und wichtigere Aufgaben, als ursprünglich geplant. Ich finde die Frage nach einer besseren Bezahlung in solchen Fällen berechtigt. Die Alternative wäre doch sonst, dass der FB die Übernahme weiterer Aufgaben ablehnen muss, da nicht im Vertrag vorgesehen. Die Kürzung von Stundensätzen durch den Kunden im laufenden Projekt um mehr als 30 % habe ich persönlich schon öfter miterlebt. Frage 6: Ich denke, da muß man wirklich nach den Gründen fragen. Eine klare Projektbeschreibung hilft dem FB in jedem Fall, sich selbst vor Projektbeginn einzuschätzen. Aus meiner Erfahrung findet in den ersten Tagen des Projektes ohnehin ein sehr genaues Monitoring durch den Kunden statt - ich finde es ok, wenn dann kurzfristig die Reissleine durch den Kunden gezogen wird. Frage 7: Ich denke, da muß man wirklich nach den Gründen schauen. Ganz ohne Vorgeschichte passiert das in der Regel nach meiner Erfahrung nicht. Frage 8: Interessant ist da die Reaktion der Einkäufer, welche durchaus für sich spricht. Frage 9: Taktisch ist das natürlich ungeschickt, aber immerhin ehrlich. Subjektives Resume: Bestimmte Probleme sind mir in meiner Historie immer wieder mit den gleichen Endkunden und vor allem den gleichen Agentur-Typen passiert. Transparenz, Fairness und Partnerschaftlichkeit werden zwar von vielen Agenturen propagiert, aber gelebt wird das von vielleicht 10% am Markt. Soweit meine subjektive Einschätzung nach 2 Jahrzehnten als FB."
15.02.2012
Bewertung: 2,60 bei 10 Stimmen
- 04.03.2012
- "Wer als IT-Freiberufler einen Dispokredit in Anspruch nehmen muss macht etwas falsch. Mein Puffer ist mein Tagesgeldkonto bei der selben Bank mit sofortiger Verfügbarkeit."
- 18.02.2012
- "Es spielt keine große Rolle, ob regelmäßiges Einkommen vorliegt oder Freiberuflichkeit/Selbständigkeit mit schwankenden Einkünften, denn: Banken sprechen heutzutage sogar größere Unternehmen mit langfristigen Krediten bei allerbester Bonität und Marktaufstellung an, ob die Unternehmen nicht dieses Kredite 'frühzeitig bis sofort' zurückführen möchte. Grund: die Eigenkapitallinie der Banken muss sich erhöhen. Reaktion der Unternehmen: Beteiligungsmodelle privater Investoren und weniger Bankverbindlichkeiten. Die Bank wird also bei jedem 'ein Haar in der Suppe finden' und den Zugang auch zu Dispokrediten so schwer wie möglich machen, wenn sie sich selbst gerade 'sanieren' möchte. Griechenland lässt grüßen. Und um es positiv zu sehen: Rücklagen und der mögliche Verzicht auf teure Dispos sind die beste Geldanlage!"
- 17.02.2012
- "Die Erfahrungen, von denen hier berichtet werden, erscheinen mir komisch. Restriktiv aber auch sonst unbrauchbar sind halt öffentlich-rechtliche Banken. Bei Privatbanken bekommt man doch als Freiberufler problemlos einen Dispo-Kredit. Und für die Dt. Bank bin ich anscheinend erst als Freiberufler richtig interessant geworden."
- 17.02.2012
- "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Direktbanken kulanter sind als VOBA oder SPK. Bin bei der DiBa und hatte 2010 einen kleinen Engpass. Eine Erhöhung meines Dispos im 5 Stelligen Berich um 50 % erfolgte unkompliziert telefonisch. Es wurden nicht einmal Sicherheiten oder Bilanzen abgefragt. Der regelmäßige Geldeingang genügte."
- 16.02.2012
- "Freiberufler seit 1991: Die netbank gibt trotz 6-stelliger Bilanzen keine Kreditlinie. Die DKB gibt nur 500 Dispo. Die comdirekt gibt trotz 6-stelliger Bilanzen bei Credit Scoring Note 5 keinen Dispo. Die Commerzbank und Sparkasse gibt nach 6 Monaten zuerst 2000 Kreditlinie, nach Bilanzvorlage evtl. mehr. Also muß man die Banken testen um letztlich mit 2-3 Banken via Rundüberweisungen eine Kreditliie aufbauen zu können. Das macht Buchhaltungsarbeit aber so kann man Lerzeiten überbrücken."
- 16.02.2012
- "meine Bank hat meinen Dispo sogar fraglos erhöht, als sie die viel höheren Eingänge aus Selbständigkeit gesehen hat :)"
26.01.2012
Bewertung: 3,29 bei 14 Stimmen
- 02.03.2012
- "Ein abhängig Beschäftigter in Deutschland vergleicht in aller Regel sein kontinuierlich bezahltes Gehalt mit dem unregelmässigen Stundensatz eines Projektarbeiters. Missverständnisse sind damit vorprogrammiert, denn Unternehmen geben in aller Regel keinen transparenten Einblick in ihre interne Kalkulation. Vergleicht man Lebenseinkommen von Freiberuflern und Festangestellten, dann wird man am Ende im Durchschnitt wahrscheinlich ungefähr die selben Nettoeinkommen sehen."
- 01.02.2012
- "Auf keinen Fall. Das führt nur zu überflüssigen Diskussionen. Was ein Freelancer von seinem Honorar an Steuern, Versicherungen, Reise-und Schulungskosten Altersversorgung, Rücklagen für Urlaub und Zeiten der Nichtbeschäftigung und Aquisition usw. selbst zu tragen hat, haben ein Grossteil der Angestellten keinen blassen Schimmer."
- 30.01.2012
- "Warum wollen / sollten das die internen KollegInnen wissen wo doch noch nicht einmal der Einkauf, Projektleiter, Abteilungs-Bereichsleiter die konkreten FL-Sätze kennt? Die kennen max. die VK Preise der IT-Dienstleister und Personalrecruitingagenturen, wo auch immer wieder geschickt stetig Margen von 20-35 Euro++ verschleiert werden. 'Was verdienst Du'? Das interessiert keinen Internen wirklich. Eher was er in gleicher FL-Position verdienen könnte. Also bleibt nur die Nennung SEINES Jahresgehaltes x Faktor 1,8-2,0. Das sollte (muß) er/sie verdienen. Am besten gleich mal vorrechnen, dass Nebenkosten meist nicht extra vergolten werden. Dann ist hoffentlich Ruhe mit weiteren Fragen..."
- 29.01.2012
- "In einem Land, indem sogar die Kanzlerin netto und brutto 'vertauscht', ist es doch Unsinn, den Angestellten etwas von Stundensätzen zu erzählen."
- 27.01.2012
- "Solange Angestellte noch nie selbst - und gemeint ist hier: selbst und zwar ständig ;-) - gearbeitet haben, werden sie auch nie verstehen können, welchen täglich SELBSTmotivierten, SELBSTdisziplinierten und welchen eigenen gut geplanten und gut strukturierten Einsatz es für einen daraus resultierenden Mehrwert des selbständigen Seins wirklich bedeutet. Denn neben aller Theorie und Wissen über das Selbständig Sein inklusive fundierter Marktkenntnisse können (noch) Angestellte erst mit der ureigenen praktischen Erfahrung im Umgang mit der Selbständigkeit den eigenen Marktwert auch einschätzen und neben klarer strategischer Ausrichtung auch 'ein Gespür dafür haben', sich am Markt entsprechend zu positionieren, sich mit seinem Angebot durchzusetzen und dann auch die Aufgabenstellung eigenständig und im Bewusstsein der eigenen Verantwortung zu erfüllen. Wissen heißt auch 'für wahr nehmen' und damit verantwortlich umgehen, was nunmal realistisch ist, auch der entsprechend zu kalkulierende Stundensatz. Dieser beinhaltet neben allen Kosten und dem eigenen Gewinn auch das unternehmerischer Risiko. Letzter Punkt wird jedoch oft eben nicht 'für wahr genommen' und entsprechend errechnet, im Gegenteil, teilweise auch von Selbständigen schlicht unterschätzt oder gar ausgeblendet. Spätestens wenn dann die Realität (z.B. Krisen, Flauten, das liebe Finanzamt, etc.) mal etwas herausfordernder auf der Matte steht, darf man dafür dann eben auch die Verantwortung übernehmen. Und genau DAVOR haben die meisten Angestellten ja Angst: SELBST die Verantwortung für ihr Tun oder Unterlassen zu übernehmen! Auch in schwierigen Situationen. Wenn z.B. eigene Fehler gemacht werden oder ein Umstand von außen den 'sicher geglaubten' Projektvertrag in Frage stellt, das also auch zu 'verantworten' oder / und die Konsequenzen daraus entsprechend selbst zu verantworten und gegebenenfalls auch aus eigener Tasche zu bezahlen ;-) Die Neider und Missgünstler sind eigentlich nur diejenigen, die keine Verantwortung übernehmen WOLLEN, es aber eigentlich könnten ;-)) Und genau aus diesem Grund machen Diskussionen über die Selbständigkeit und den entsprechend möglichen Verdienst dabei mit Angestellten in der Regel keinen Sinn. Die Zeit und Energie, die man reingeben müsste, um (noch) Angestellte von der nötigen fortwährenden Eigenverantwortungsbereitschaft und daraus folgenden TÄGLICHEN TATKRAFT zu 'überzeugen' investiert ein Selbständiger lieber gleich in seine eigenen Projekte, weil er ja schon weiß, dass er da unterm Strich mehr davon hat. Nämlich die Freiheit, eigenständige Entscheidungen zu treffen, daher auch meist mehr Erfolg im Leben und entsprechend mehr Geld, welches er dann auch selbstverständlich in vollen Zügen genießt ;-)"
- 27.01.2012
- "Neid und Missgunst ist definitiv vorhanden. Warum soll denn dann über die Bezahlung von Freiberuflern geredet werden? Wie wäre es denn wenn die Gehaltslisten der Angestellten betrieblich offen liegen würden? Das Risiko will keiner tragen, aber das gleiche dafür bekommen..."
- 27.01.2012
- "Wenn die Diskussion auf Stundensätze kommt frage ich immer weshalb der interne Kollege bei den hohen Stundensätzen nicht freiberuflich unterwegs ist. Dann ist Ruhe."
15.02.2012
Bewertung: 2,14 bei 22 Stimmen
- 29.02.2012
- "Ich habe seit 1996 in mehr als einem Dutzend Projekte als Freelancer für IBM in verschiedenen Ländern gearbeitet und es wurde in jeder Hinsicht in den letzten Jahren immer schlechter (zunehmende kommerzielle Unzuverlässigkeit, schlechtes Projektmanagement, häufige Wechsel im Team und Unaufrichtigkeit gegenüber Kunden und Lieferanten). Inzwischen verzichte ich dankend auf diesen Kunden."
- 28.02.2012
- "Hintergrund ist das nicht funktionierende Staffing von Teams mit Near- und Offshoreressourcen in Verbindung mit Festangestellten Als SAP-ler mit über 12 Jahren Projekterfahrung (auch mal mit IBM) kann ich da nur müde lächeln. Das ist eine Idee praxisfremder Managementkreise. Lässt sich halt auf PowerPoint Folien schön und schlüssig darstellen. Die Realität ist : Projekte funktionieren auch mit Besetzung durch MA der gleichen Sprache schon oft nur schlecht als recht. Gründe sind praktisch immer Unterschiede in der Kommunikation und Führung, Mentalitätsunterschiede und Probleme in der Kooperation. Jeder der schon mal mit Kollegen aus Indien, den Philippinen oder dem Ostblock zu tun hatte weiß dass diese Pläne operativ NIEMALS funktionieren werden. Im Ergebnis wird IBM einfach (noch) mehr Projekte gegen die Wand fahren, Geschäft verlieren, Erlöse und Ertrag werden kleiner. Egal - bis dahin haben sich alle dafür verantworltichen Manager die Taschen vollgestopft und sind zum Mitbewerber weitergezogen. IBM kann den Verlust an Marktanteil im Beratungsgeschäft locker ausgleichen. Die Zahl der Festangestellten wird über die Jahre dann peu á peu wieder erhöht und ...war da was ;-)"
- 27.02.2012
- "Für mich, der ich ohnehin seit 8 Jahren freiberuflich unterwegs bin, können sich dadurch nur Chancen ergeben. Ob ich sie dann nutze oder nicht, liegt bei mir."
- 20.02.2012
- "IBM ? Das waren doch die, die meinten, weltweit würden 5 Computer benötigt, ein Betriebsysstem kauft man besser ein statt selbst zu entwickeln. der tollen microchannel bus architektur und und und :-;"
- 20.02.2012
- "Auf den Punkt gebracht. Als ich den Spiegelartikel gelesen habe, dachte ich: 'Super für uns Freiberufler. Blöd für die Festangestellten.'"
- 19.02.2012
- "Liquid sagt doch elles: flüssig bis überflüssig. Es geht nur um reine Gewinnmaximierung und zwar auf Kosten der Ausführenden als auch der Kunden die natürlich weiter die IBM-Premium-Preise zahlen dürfen. Wie dumm muss man als Kunde eigentlich sein, das nicht zu sehen?"
- 19.02.2012
- "Ich hatte als Freiberufler nach erfolgreicher Eigenaquise das zweifelhafte Vergnügen von meinem Kunden auf IBM 'gemappt' zu werden ('Best Preferred Vendor'), die mich dann ihrerseits wieder zu einem Vermittler weitergereicht haben. Und dies nachdem IBM mir einige Jahre vorher erklärt hatte, dass ich nicht in ihren Freiberufler-Pool passen würde. Aber das hat sie dann nicht daran gehindert, ein Jahr reichlich mitzukassieren (die Konditionen des Vermittlers waren auch eher unterirdisch) und sich danach wieder auf die alte Position zurückzuziehen. Was aber nichts macht, denn IBM ist mit Sicherheit der letzte Laden für den ich einen Finger krumm machen würde."
19.01.2012
Bewertung: 1,88 bei 24 Stimmen
- 23.01.2012
- "Danke für die Zusammenfassung und differenzierte Darstellung, was man als Freiberufler auch zulassen sollte. Ein paar Dinge weiß man ja, aber einige Dinge will ich doch gleich mal in meinem aktuellen Vertrag prüfen."
- 23.01.2012
- "Guter Artikel. Was mir fehlt sind Formulierungen wie 'freie Arbeitszeiteinteilung' und 'keine Weisungsbefugnis gegenüber dem Personal des Kunden' um einer Scheinselbständigkeit vorzubeugen. Oder bringt auch das nichts in der Realität?"
- 20.01.2012
- "Die Verträge für uns IT-Freiberufler sind in der Regel das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden. Das nach BGB gestaltete Vertragsrecht, das in der Hand der Schwachen (also uns) nahezu wirkungslos ist, wird hier noch weiter zu Gunsten der starken Seite verbogen. Im Endeffekt entsteht die rechtliche Position eines Ersatzangestellten bzw. Zeitarbeiters ohne Kündigungsschutz und mit dem vollen Risiko, jederzeit hinausgeworfen zu werden. Gegen dieses Risiko schützt auch keine Kündigungsfrist gegenüber dem Vermittler, weil dieser normalerweise keine Umsatzzusage macht. Zahlt der Kunde nicht mehr, ist auch der Vermittler frei. Wenn die Vermittler tatsächlich das Kündigungsrisiko finanziell mittragen müssten, würden sie genauer prüfen, ob die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vertragserfüllung tatsächlich gegeben sind, und sie würden sich von Kunden fernhalten, die reihenweise Freiberufler heuern und willkürlich feuern. Diese Behandlung der Freiberufler finde ich doppelt dumm: Erstens fördert sie das Duckmäusertum, denn wo - wie so oft - 'hohe Konfliktfähigkeit' erwartet wird, tut der Freiberufler um seines Einkommens willen gut daran, allen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Zweitens entgeht den Unternehmen damit ein höchst wertvolles Frühwarnsystem. Wie oft habe ich schon den Satz gehört 'Der Kunde ist verrückt, aber er zahlt'! Die exklusive Übertragung der Nutzungsrechte geht in manchen Verträgen so weit, dass auch Erfindungen gratis übertragen werden sollen. Arbeitnehmer erhalten eine Erfindervergütung, Freiberufler nicht. Kein Freiberufler, der bei Verstand ist, wird daraufhin etwas erfinden. Der Einsatz dafür lohnt sich nicht. Dasselbe gilt für das interne Vorschlagswesen. So wird der Weg zum uninspirierten, möglichst unsichtbaren dienstbaren Geist weiter planiert. Ein letzter Aspekt noch: Die Herausgabe sämtlicher Unterlagen zum jeweiligen Projekt bei Vertragsende an den Vermittler, die praktisch immer gefordert wird, nimmt dem Freiberufler die Möglichkeit, im Konfliktfall vor Gericht zu beweisen, was die Grundlagen seiner Tätigkeit waren und was für Resultate er geschaffen hat. Ausserdem setzt die erneute Verwendung einmal gewonnener Erkenntnisse später (bei anderen Kunden) meist voraus, dass Entwurfsdokumente und Quellcode noch greifbar sind. Das Interesse der Kunden daran, dass ihre firmeninternen Unterlagen nicht in falsche Hände fallen, und das Interesse des Freiberuflers an seinem geistigen Eigentum kollidieren hier miteinander. Genau dafür wurde aber doch das Urheberrecht geschaffen, auf das wir immer verzichten sollen."
03.04.2012
Bewertung: 2,36 bei 376 Stimmen
- 20.01.2012
- "Ehrlich gesagt machen mir die angegebenen Stundensaetze Angst, weil ich bislang immer darueber lag. Man muss eben auch sehr genau schauen - Projekte in Frankfurt oder Muenchen werden sicher besser bezahlt als in irgend einem kleinen Ort in Randlage."
- 10.01.2012
- "Es ist WAHR: Der Fachkäftemangel ist eine Lüge der Anbieter, um noch billigere Inder reinzu holen. Ich mach das nicht mit und dann bin ich lieber arbeitslos, als unter 79 EURO die Stunde BI zu beraten."
- 17.11.2011
- "Ich habe auch den Eindruck, dass sich die Systemhäuser mit den Stundensätzen absprechen. Ich hatte auch mehrere Anfragen, bei denen ein Cisco CCNP vorausgesetzt wurde (Rhein-Main-Gebiet), aber der angebotene Stundensatz zwischen EUR 25,- und 32,- lag. Und das unglaubliche ist, dass Kandidaten gefunden wurden für diesen Stundensatz. D.h. Fachkräftemangel ist in Deutschland nicht vorhanden, eher Überschuß."
- 14.10.2011
- "Der Projektmarkt wird immer verrückter. Die großen Vermittlerfirmen rekrutieren nicht mehr selbst, sondern lassen die Arbeit die kleineren Vermittler durchführen. Der Erfolg ist, dass man eine Stufe mehr zwischengeschaltet hat, die profitieren will, und dadurch der Stundensatz sinkt. Die Kette: projektgebende Firma - zu - Systemhaus - zu - große Vermittlerfirma - zu - kleinerer Vermittler - zu - Freiberufler. Da die Projekte auch gleichzeitig mehrfach ausgeschrieben werden und die Qualifikation einen immer kleineren Stellenwert hat, sinken für den Freiberufler die realen Stundensätze, obwohl für die projektgebende Firma die Projektkosten steigen. Das Deutsche 'Projektparadoxon'."
- 29.09.2011
- "Der Projektmarkt für hochqualifizierte Fachkräfte geht in Deutschland im Augenblick stark zurück. Es wird meist nach dem Mittelbau gesucht, dem dann komplexe Aufgaben zu niedrigen Stundensatzen übertragen werden. Das letzte Wort bei der Projektbesetzung spricht nicht mehr die Fachabteilung, sondern der Einkauf und der betriebswirtschaftliche Projektleiter. Angemessene Anfragen kommen zur Zeit nur aus der Schweiz und aus Skandinavien."
- 26.08.2011
- "Man sollte die Anzahl der registrierten Freiberufler-Profile in diese Aufstellung mit hinein nehmen. Das wird sicherlich die Projektanzahlen etwas relativieren. Der steigende Bekanntheitsgrad von GULP wird die Zahlen ebenfalls in anderem Lichte dastehen lassen. Von den Projektanfrageanzahlenn direkt auf die gesamte Konjunktur zu schliessen halte ich für sehr gewagt... Dennoch interessante Zahlen."
- 27.09.2010
- "Der GULP IT-Projektmarktindex ist ein gutes Werkzeug, um sich selbst die aktuelle Phase vom zyklischen Projektmarkt deutlich zu machen. Die SAP-Anfragen nehmen aktuell wieder zu. Diese positive Dynamik wird sich wohl in den nächsten Wochen noch steigern. Vergangene eher niedrige Stundensätze lassen sich langsam wieder hochverhandeln, in dem ich im laufenden Projekt von einer in die nächste Projektphase mit gesteigerter Nachfrage und damit mit meiner gefährdeten Verfügbarkeit argumentiere. Hilfreich dabei sind phasenorientierte Projektverträge."
19.01.2012
Bewertung: 3,50 bei 2 Stimmen
- 20.01.2012
- "Jobausschreibungen / Nob-Newsletter lassen sich m.E. als Email besser verwalten, als wenn ich Twitter oder Facebook oder andere Netzwerke nehmen würde. Ich kann länger in der Vergangenheit suchen und kann auch frühere Bewerbungen besser wiederfinden. Twitter nehme ich zum Lesen von News und zum Verbreiten von News / Links. Meinen Originalnamen nehme ich für die positiven News, ein Pseudonym für die negativen (später habe ich gelesen, dass tatsächlich die Twitter-Netzwerke sich nach positiven und negativen Einstellungen bilden). Facebook nehme ich nur für Bekannte, Freunde, Verwandte und Familie. Google+ ist bei mir noch im Aufbau. XING und LinkedIn nehme ich zum Verbreiten von Jobnews, Marktberichten, Konjunkturprognosen, Meldungen aus dem Personalbereich, etc.."
05.01.2012
Bewertung: 1,83 bei 24 Stimmen
- 18.01.2012
- "Danke, interessanter, knapper Überblick"
13.01.2012
Bewertung: 2,50 bei 4 Stimmen
- 15.01.2012
- "Ich persönlich habe meine Marktnische gefunden und daher deutlich höhere Stundensätze, zudem ist die Anzahl der Anfragen gestiegen - das wäre ein 'sehr gut'. -- Leider versuchen Einkäufer immer häufiger die Risiken des eigenen Unternehmens immer weiter auf die Freelancer zu übertragen, teilweise mit in Verträgen verklausulierten 'pauschalen' Risiko- und Haftungs-Übernahmen bzw. generellen Freistellungsklauseln - so kann man einen Markt auch kaputtmachen. Insgesamt für mich unter dem Strich 'befriedigend'."
13.01.2012
Bewertung: 2,00 bei 2 Stimmen
- 13.01.2012
- "Qualitätssicherung hat im Bereich E-Mobilität noch nicht den Stellenwert wie notwendig! Ich bin froh, frühzeitig in diese Thematik eingestiegen zu sein und erlebe (täglich) die teilweise Ahnungslosigkeit und nicht genügende Beachtung der funktionalen Sicherheit."
22.12.2011
Bewertung: 2,00 bei 1 Stimmen
- 09.01.2012
- "Fotos sollten grundsätzlich bei Bewerbungen verboten werden. Im englischsprachigen Raum ist das schon heute gang und gebe und führt definitiv zu einer besseren Auswahl der Kandidaten."
- 23.12.2011
- "Es wäre sicher wertvoll zu wissen wie Projektanbieter inzwischen die Fotos sehen. Allerdings bin ich auch der Meinung: 'wo mehr geboten wird, wird mehr verlangt'. Hatten wir schon mit den Referenzen, jetzt die Fotos, Ausweis-Kopien werden auch schon öfters verlangt - als nächstes wird dann auch Geburtsdatum, Wohnort oder gar Geburtsort oder Familienstatus zur 'Kürpflicht'. Ich nehms zur Kenntnis und freue mich über Ihre Analysen, werde aber so lange wie möglich auf Fotos und Referenzen verzichten."
12.03.2012
Bewertung: 1,75 bei 1613 Stimmen
- 05.01.2012
- "Sofort alle wichtigen Informationen auf dem Schirm, Danke! Sehr gut gemacht!"
- 03.01.2012
- "sehr übersichtlich"
- 16.12.2011
- "genau was ich nun brauche! Ich werde freier Berater und muss mir genau überlegen was ich verlangen soll. Danke!"
- 01.04.2011
- "Hätte ich nicht geglaubt, dass solch detailierte Informationen angeboten werden. Klasse+Danke."
- 10.12.2010
- "Hat mir sehr geholfen für einen schnellen 'Kontrollblick', ob ich mich im üblichen Rahmen bewege."
21.01.2011
Bewertung: 2,33 bei 40 Stimmen
- 03.01.2012
- "Komisch, dass bei den Freiberuflern die steigenden Honorare nicht so recht anzukommen scheint. Die erste Frage ( nach: 'Wann hätten Sie den Zeit?'), die ich in den letzten zwei Jahre zu hören bekommen habe, war 'Geht es nicht auch für etwas weniger?'. Noch bevor wir uns über die Anforderungen des Projekts und meine Kenntnisse überhaupt unterhalten haben. Natürlich geht es auch etwas günstiger, wenn das Projekt um die Ecke ( max. 5 Min. Fussweg ) ist, oder bei mir im Büro erledigt werden kann. Aber wenn ich auf eigenen Kosten monatelang im Hotel übernachten muss bzw. eine Zweitwohnung benötige und wenn ich für den halben Tag und mehr Fahrzeit (pro Richtung) weder die Fahrtkosten noch die Zeit in Rechnung stellen kann, dann geht es nicht günstiger. Zumal ich seit nun 10 Jahren immer noch für den selben Stundensatz anbiete. Und nun liebe Projektanbieter und -vermittler, haben Sie mal auf die Rechnung Ihrer KfZ-Werkstatt oder des Gasinstallateurs gesehen. Dort wird Ihnen und auch mir ein einfacher Monteur mit deutlich mehr als 60 Euro in Rechnung gestellt. Nun ja, der Kerle bekommt das zwar nicht auf die Hand, aber ein Ingenieur mit 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Programmen und Hardware sollte doch etwas mehr kosten dürfen, als ein Klemptner. Mein Rechtsanwalt, bei dem ich Verträge mit Neukunden prüfen lasse, berechnet mir 120 Euro die Stunde und war ganz erstaunt, dass ich nur etwas über die Hälfte bekomme. Allerdings sehe ich nicht mein Heil darin, mich wieder anstellen zu lassen. Ich denke, mein akteulles Projekt geht noch ein bis zwei Jahre. Dann mache ich mein Büro dicht und ziehe weg! Versprochen."
- 03.08.2011
- "Ich finde den obigen Beitrag sehr treffend, in dem geschlussfolgert wird, dass man sich bei den Stundensätzen auch nach einer Festposition umsehen kann, statt sich abends im Hotelzimmer zu langweilen und genau das werde ich demnächst wohl tun. Die Sätze rangieren teilweise auf Vorkrisenniveau - bei gestiegenen Kosten und Gewinnen der Anbieter und Endkunden. Es gibt offenbar viel zu viele billig Jakobs! Andauernd werden einem angebliche Billigprogrammierer vorgehalten, die 10,- die Stunde billiger sein sollen. Kaum zu Glauben!"
- 06.06.2011
- "Der Einkauf von Freiberuflern geht nur noch über den Preis - Qualität und Berufserfahrung spielen keine Rolle (mehr). Der erfahrene Berater soll zum gleichen Stundensatz antreten wie ein Neuling. Spesen werden vom Kunden schlicht ignoriert. Damit rechnen sich Projekte bei denen Übernachtungskosten anfallen überhaupt nicht mehr. Und wohin führt das alles? Nun, als erstes werden sich die Meldungen über Hackerangriffe auf Firmen wie Sony häufen - da hat man bei der Entwicklung der Software und Sicherung der Systeme offenbar auch lieber auf 'billig' als auf 'gut' gesetzt. Da habe ich auch null 'Mitleid' mit den Firmen - im Gegenteil wünsche ich mir, daß alle Firmen, die heute mit Ihrer Preisdrückerei die Qualität Ihrer Systeme an die Wand fahren, richtig teuer dafür zahlen müssen. Dann setzt sich vielleicht auch wieder ein Qualitätsbewusstsein durch. Zweitens erreichen die Stundensätze ein Niveau, bei dem sich jeder rational denkende Freiberufler überlegen wird, ob eine Festanstellung zu einem guten Gehalt nicht die wirtschaftlichere Variante ist. Welchen Sinn macht es, sich nach getaner Arbeit in irgendeinem Hotelzimmer wiederzufinden, das wirtschaftliche Risiko einer 'Flaute' tragend, Heim und Familie alleine zu lassen und das alles für einen Preis (nach Abzug der Spesen), zu dem man auch 'zu Hause' eine Festanstellung bekommen könnte?! Und zu guter letzt: mein Stundensatz vor 10 Jahren war ca. 20 bis 30 Prozent höher als heute. Nominal - ohne Berücksichtigung der Inflation. Sieht das bei den Projektanbietern auch so aus?"
- 23.02.2011
- "Ich finde diese Statistiken leider sehr unzureichend, da letztendlich für den Projektanbieter ihm nur die Marge zählt, es keineOpenBook Policy hat und vor allem nicht offen kommuniziert wird, warum ein Auftrag nicht erteilt wurde. Es ist ja sehr bequem,einen Verlorenen Auftrag für den Selbstständigen immer auf den Ausschreibenden abzuwälzen. Ich erhalte Aufträge regelmäßig nicht. Darüberhinaus haben Projektanbieter nicht die Kompetenz, wirklich ein Angebot zu erfassen und die Stärken des Selbstständigen darzustellen. Wie wäre es denn, dem Selbstständigen vor der CV Weiterweitung, dieses noch einmal abzustimmen ?"
- 29.01.2011
- "Ich finde diese Analysen und Umfragen von Gulp immer sehr hilfreich, um im harten Verhandlungsalltag wenigstens eine grobe Orientierungshilfe aus beiden Blickwinkeln zu haben (Vermittler und Freiberufler). Danke Gulp, bitte weiter so."
- 29.01.2011
- "Ich kann mich hinsichtlich der Anbieter nur meinen Kollegen anschließen. Traurig genug, dass in den letzten 15-20 Jahren die Sätze ganz gezielt gedrückt bzw. auf einem Niveaus gehalten wurden. Wenn jetzt, zu einem Zeitpunkt zu dem die Überschüsse bei den Anbietern wieder steigen der Versuch gemacht wird die FLs 'moralisch' unter Druck zu setzen, dann überrascht mich das nicht. Wirtschaftlich gesehen müssen die Anbieter versuchen die Preise niedrig zu halten, dafür habe ich Verständnis. Ich bitte nur darum auch dafür Verständnis zu haben, dass wir FLs aus genau den selben Gründen gezwungen sind die Preise zu steigern. Was die exakten Preise angeht so kann ich auch hier nur wieder auf einen Vorschreiber verweisen und mich Ihm anschließen. Angesichts der Risiken und Verluste unter denen viele in den letzten Jahren gelitten haben gehen die Hoffnungen und der BEDARF bei so manchem rechnerisch deutlich über die 100ter Marke."
- 23.01.2011
- "Die Projektanbieter vergessen meistens eines: die Freiberufler tragen das wirtschaftliche Risiko. Auch das geht in die Kalkulaton des Stundensatzes ein. Obwohl ich mehrfach einen Tagessatz mit Obergrenze inkl. Reisekosten und Überstunden (quasi Festpreis) als Projektleiter angeboten habe, ging kein Vermittler und kein Kunde darauf ein. Bezahlung nach Aufwand scheint immer noch weit verbreitet zu sein. Warum andere Varianten der Vertragsgestaltung nicht angenommen werden entzieht sich leider meiner Kenntnis, da ich keine Antworten bekam. Wenn die Stunden/Tagessätze für die Projektanbieter 'gefühlt' zu hoch erscheinen, warum gehen diese dann nicht auf andere Vergütungsvarianten ein?"
14.12.2011
Bewertung: 2,67 bei 6 Stimmen
- 29.12.2011
- "super!"
20.12.2011
Bewertung: 2,36 bei 11 Stimmen
- 24.12.2011
- "Gut geschrieben! Gerade Freiberufler, die sich von Projekt zu Projekt verkaufen können den Aufwand eines Gewerbetreibenden zeitlich nicht leisten. Insbesondere als EinMenschBetrieb."
- 21.12.2011
- "Trifft mich zu 100%!"
27.04.2006
Bewertung: 2,13 bei 86 Stimmen
- 21.12.2011
- "Ich schaue den Gulp Index bereits seit vielen Jahren an.Auch als Angestellter kann ich dadurch den Arbeitsmarkt einschätzen. Sehr hilfreich!"
- 20.02.2011
- "Auch wenn die Zahlen nur eine Grobaussage liefern, kann ich nach über 4 Jahren GULP sagen, dass der Index mit am Besten die Wirtschaft widerspiegelt. Sowohl vor, in und auch nach der Krise. Die Kurve passt sehr gut zu der Zahl der mails, die mich erreichen - auch, was Angabote ausserhalb GULP anbelangt."
- 12.09.2010
- "Sehr gut gemacht - informativ und übersichtlich."
16.12.2011
Bewertung: 1,20 bei 5 Stimmen
- 19.12.2011
- "Sehr interessanter Artikel am Puls der Zeit! Ausgefeilte Elektronik wird in den kommenden Jahren das bestimmende Thema in der Fahrzeug-Entwicklung sein. Weiter so, ich bin gespannt auf die Fortsetzung dieser Serie."
21.05.2012
Bewertung: 2,00 bei 122 Stimmen
- 11.12.2011
- "Wie gross ist das Interesse an einem Stammtisch im Raum Frankfurt/Offenbach, Hanau, Gelnhausen, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden?"
- 11.05.2011
- "An einem Münchner Stammtisch hätte ich auch Interesse."
- 10.05.2011
- "gibt es auch einen in Frankfurt/M. ?"
- 04.04.2008
- "Hab' mal wieder hier gestöbert. Jetzt gäbe es endlich noch eine Person in KA (od. Umgebung). nur bin ich seit letztem Sommer in SW. Und da scheint Totehose zu sein. F/M ist mir zu weit."
12.03.2009
Bewertung: 1,81 bei 53 Stimmen
- 06.12.2011
- "Zunïächst ein Denkanstoß: Bei einer Skala von 1-6 (nach dem Schulnotensystem) ist eine 'neutrale' Bewertung nicht möglich. Meine persnliche Präferenz bilden 5er oder 7er-Systeme, die von einem neutralen Mittelwert ausgehend in den positiven und negativen Bereich leiten. Nun zum Artikel: Sicher gibt es die in der Einleitung angesprochenen Situationen - und nicht zuletzt Personalvermittler tragen zu dieser Situation ihren Teil bei. Allerdings muss jeder selbst wissen, welche Qualität er liefert, welche Wertschpfung er fr seine Kunden bietet und ob er sich in solch dreister Weise dumpen lsst. Letzteres ist immer von der persnlichen Situation abhngig. Wer jedoch glaubt, dass die Lsung der Probleme in niedrigen Stundenstzen liegt, der sollte sich vergegenwrtigen, dass insbesondere in den stlichen Nachbarlndern Entwickler teilweise fr weniger als 20 EUR pro Stunde zu haben sind. Wer sich also mit der Worthlse 'Kostendruck' konfrontiert sieht und glaubt, der Wettbewerb wartet nur darauf fr weniger mehr zu leisten, der wird schneller trotz Arbeit am Hungertuch nagen, als ihm lieb ist: Die Festanstellung ist dann eintrglicher. Die Kosten steigen berall. Es gibt also keinen Grund dafr, das qualitativ hochwertige Arbeit billiger werden soll. Im Gegenteil: Unternehmerisches Denken und Handeln setzt voraus, dass man gewinnorientiert arbeitet und bestrebt ist, seinen Gewinn nicht nur zu erhalten, sondern auch vermehren - aber bereits gleichbleibende Stundenstze bedeuten eine Gewinnschmlerung mit Blick auf die Inflation. Ich fr meinen Teil sehe es nicht ein, fr ein Butterbrot Top-Notch-Ergebnisse beim Kunden abzuliefern. Ist der Kunde nicht bereit, meine Stze zu zahlen, liegt ihm vielleicht ein Kollege aus Rumnien oder der Tschechei preislich wohl eher - ober jedoch damit glcklich wird und am Ende wirklich spart: Ich habe Zweifel! Das ist dann jedoch Sache des Sparfuchses ;-) Manch einer lernt ja nur durch Schmerz. Und manchmal muss die Lektion, dass hhere Stundenstze nicht immer auch hhere Projektkosten verursachen, mhsam erlernt werden."
- 04.06.2009
- "Was für eine Verhandlungsposition hat man denn, wenn der Einkauf von großen Konzernen pauschal für hunderte von Externen die Stundensätze um xx Prozent kürzt?"
- 22.04.2009
- "Ich habe schon beides erlebt: Erhöhung meines Stundensatzes weil das Projekt (von Kundenseite aus) länger gedauert hat und sie einen Wechsel in kritischer Phase vermeiden wollten. Senkung meines Stundensatzes (durchaus auch auf Angestellten-Niveau) weil ich aus privaten Gründen lange Zeit ohne Projekt war und wieder den Einstieg suche. Wichtig bei beidem: es sind beides Ausnahme-Erscheinungen - ohne Druck durch negative Faktoren von außen bleibe ich bei meinem relativ konstanten Stundensatz und greife durchaus auch mein finanzielles Polster an statt mich auf 'gedeckelte Preise' einzulassen oder arbeite auch mal ein halbes Jahr zum gleichen Preis auch wenn der Markt stark angezogen hat. Was ich mich nie einlasse ist 'Erpressung' während des Projektes. a) hab ich während des Projektes wieder Polster aufgebaut b) wenn ich dem Kunden so wenig wert bin, gibt es bestimmt andere Kunden die mich zu schätzen wissen. Dann lieber gleich auseinander gehen als beide mit einem schlechten Gefühl im Bauch einen schlechten Job zu schlechtem Geld zu machen."
- 03.04.2009
- "Mein aktueller Martkstand für Freiberufler, deren Projekt bald endet: Projekte werden noch genug ausgeschrieben. Leider kommt es aber zu 80% vor, das nach der Projektausschreibung vom Endkunden keine Reaktion mehr kommt. Auch die Vermittler werden im Regen stehen gelassen. Meist kommt nach Wochen eine Absage, das das ausgeschriebene Projekt aus Eis gelegt wurde. Für mich sind das eindeutig frühe Warnzeichen, das es aber Sommer noch schlechter aussehen wird."
- 20.03.2009
- "Mich hat die Krise getroffen. Vorzeitige Kündigung im Herbst statt zum vertraglich festgelegten Jahresende, ohne Begründung. Nicht einmal mein Projektleiter, der mir die Mitteilung machen mußte, wußte, warum - so empört, wie er war, glaube ich ihm. Die böse Überraschung: Seither deutlich weniger Projektangebote zu meinen Skills als in den vergangenen drei Jahren, und wenn, dann zu reduziertem Stundensatz. Bislang bin ich mit meiner Forderung nicht heruntergegangen, aber wenn es so weiter geht... ich denke neuerdings über eine Festanstellung nach, seit sich diese Form des Angebots häuft. Hätte ich nie gedacht, daß es einmal dazu kommen würde."
- 17.03.2009
- "Wichtig ist mir neben einem vernünftigen Stundensatz, mit dem beide Partner leben können, auch der Spaß bei der Arbeit und das Umfeld. Wenn das nicht stimmt, hilft auch kein hoher Stundensatz."
- 17.03.2009
- "MIr ist eine neue Variante bzgl. des Stundensatz-Drückens untergekommen: Ein kräftiger Abschlag auf den Stundensatz für die ersten 3 Monate, wegen der Einarbeitung. Allerdings ohne schriftliche Garantie, dass der Einsatz überhaupt länger als 3 Monate dauert, und dass der Stundensatz danach auf den eigentlich vereinbarten Satz erhöht wird."
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