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Pressemitteilung 02.09.2009
GULP Stundensatz-Auswertung August 2009: IT-Freelancer-Honorare auf dem Weg nach unten
Preisdruck auf breiter Front - mit wenigen Ausnahmen
Preisdruck auf breiter Front - mit wenigen Ausnahmen
Zürich, September 2009. IT-Freelancer der meisten Positionen - vom Software-Entwickler bis zum Projektleiter - jeden Alters und nahezu überall in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich haben ihre Honorarvorstellungen jetzt niedriger angesetzt als vor einem halben Jahr. Ein paar Ausnahmen aber gibt es. Das ist das Fazit aus der GULP Stundensatz-Auswertung August 2009. Die halbjährlich durchgeführte Analyse basiert auf den Stundensatzforderungen der mehr als 70.000 deutschsprachigen IT-Freelancer, die ihr Profil in die Datenbank der IT-Personalagentur GULP eingetragen haben, sowie auf den mehr als 600.000 abgewickelten Projektangeboten.

Die Stundensatzforderungen der selbstständigen IT-Experten in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich sind im letzten halben Jahr um zwei Franken auf nun durchschnittlich 106 Schweizer Franken pro Stunde gesunken. Nach Stagnation und Verunsicherung im Februar 2009 ist nun klar: Die Prognose derjenigen 38 Prozent der IT-Freelancer hat sich erfüllt, die in einer GULP Umfrage im März ein Sinken ihrer Honorare in naher Zukunft erwarteten. IT-Selbstständige jeden Alters sind betroffen, ein Beispiel: IT-Freelancer zwischen 30 und 44 Jahren fordern im August 2009 im Schnitt 106 Franken. Vor einem Jahr verlangten sie rund 108 Franken.
Schweizer am mutigsten
In der Schweiz sind die Stundensatzforderungen der IT-Freelancer von 130 auf jetzt durchschnittlich 129 Franken gesunken. Dennoch sind die Schweizer IT-Freelancer weiterhin am mutigsten mit ihren Salärforderungen - aktuell liegen diese 21,7 Prozent über dem allgemeinen Durchschnitt von 106 Franken. Hohe Lebenshaltungskosten sind laut einer GULP Marktstudie dafür nicht der einzige Grund - vielmehr spielen die Branchen, in denen die Freelancer tätig sind, ihre Berufserfahrung und die regionale Verteilung der Projekte eine Rolle.
Schweizer am mutigsten
In der Schweiz sind die Stundensatzforderungen der IT-Freelancer von 130 auf jetzt durchschnittlich 129 Franken gesunken. Dennoch sind die Schweizer IT-Freelancer weiterhin am mutigsten mit ihren Salärforderungen - aktuell liegen diese 21,7 Prozent über dem allgemeinen Durchschnitt von 106 Franken. Hohe Lebenshaltungskosten sind laut einer GULP Marktstudie dafür nicht der einzige Grund - vielmehr spielen die Branchen, in denen die Freelancer tätig sind, ihre Berufserfahrung und die regionale Verteilung der Projekte eine Rolle.

Die Verdienstvorstellungen fast der Hälfte (47,9 Prozent) der IT-Freelancer liegen zwischen 91 und 105 Schweizer Franken. Im August 2008 waren das fast genauso viele (47,6 Prozent), mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass die beiden größten Säulen die "Plätze getauscht" haben: Die relative Mehrheit der selbstständigen IT-Experten verlangt jetzt 91 bis 105 Franken, vor einem Jahr forderte die relative Mehrheit noch 106 bis 120 Franken. "Da ist ein kräftiger Ruck durch den Markt gegangen. Eine so deutliche Verschiebung haben wir seit Jahren nicht mehr erlebt", so Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP.

Im letzten halben Jahr haben IT-Freelancer fast jeder Position ihre Stundensatzforderungen gesenkt. Zwei Ausnahmen: Die Qualitätssicherungsexperten verlangen weiterhin 96 Schweizer Franken und die Administratoren unverändert 86 Franken – wie schon im Februar 2009. Die Administratoren bleiben trotzdem am bescheidensten: Sie verlangen 31 Franken weniger als die Projektleiter. "Ein Blick auf die Nachkommastellen zeigt aber, dass die Qualitätssicherungsexperten jetzt wenige Cent oberhalb der Rundungsgrenze nach unten liegen. Auch an ihnen ist demnach der Kelch nicht vorbei gegangen", kommentiert Symanek.
Hier finden Sie die vollständige GULP Stundensatz-Auswertung August 2009 – differenziert nach Alter, Berufserfahrung, Position und Region.
Über GULP:
Mehr als 2.000 Kunden, 70.000 eingetragene IT-Experten und über 600.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von 88,1 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 140 interne Mitarbeiter.
Mehr als 2.000 Kunden, 70.000 eingetragene IT-Experten und über 600.000 abgewickelte Projektofferten: GULP Information Services GmbH ist die wichtigste Quelle für die Besetzung von IT-Projekten mit externen Spezialisten im deutschsprachigen Raum. Als Internet-Jobbörse für Freiberufler ist GULP im Jahr 1996 gestartet. Heute bietet GULP zusätzlich zu den Dienstleistungen einer modernen Personalagentur ein umfassendes Online-Portal mit Informationen und Services rund um das IT-Projektgeschäft. Das in München ansässige Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von 88,1 Millionen Euro und beschäftigt in der Zentrale sowie in den Geschäftsstellen Frankfurt, Hamburg, Köln, Stuttgart und Zürich derzeit über 140 interne Mitarbeiter.