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| Pressemitteilung
24.08.2004 |
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Halbjährliche
Stundensatzauswertung des IT-Projektportals www.gulp.de
IT-Projektmarkt: Die "alten Hasen" begehrt wie noch
nie
Die Durchschnittshonorare der IT-Freiberufler um weitere zwei auf
64 Euro gesunken |
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| Im
IT-Projektmarkt steigt die Nachfrage nach reiferen Semester kontinuierlich.
Daneben aber sind die durchschnittlichen Honorarforderungen aller
IT-Freiberufler im vergangenen Halbjahr auf 64 Euro gefallen. Dies
sind zwei Ergebnisse der aktuellen Studie des IT-Projektportals GULP
(www.gulp.de), in der über 51.000 bei GULP
eingetragene Profile von selbstständigen IT-Experten sowie 170.000
abgewickelte Projektanfragen ausgewertet worden sind. |
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Die
GULP Auswertung gibt
im August 2004 ein deutliches Signal: Die reiferen IT-Spezialisten
rücken noch mehr in den Fokus der Projektanbieter – über
drei Viertel (76,32 Prozent) der über www.gulp.de
abgewickelten Projektanfragen wurden an IT-Freiberufler jenseits
der 35 Jahre gerichtet. Größte Gewinner waren dabei die
40- bis 45jährigen, deren Begehrlichkeit von 20,11 auf 22,89
Prozent aller Kontakte angestiegen ist.
Lebensalter geht im IT-Projektmarkt meist einher mit einschlägiger
IT-Berufserfahrung. Und diese punktet: Diejenigen Freiberufler,
die 15 Jahre und länger im IT-Bereich tätig sind, steigerten
ihre Attraktivität bei den Projektanbietern von 44,76 auf 50,26
Prozent, was heißt: Über die Hälfte aller Kontakte
geht mittlerweile an die "alten Hasen" im IT-Projektmarkt.
Schwer haben es dagegen die IT-Freiberufler mit weniger als fünf
Jahren Berufserfahrung, denn auf sie entfallen nur noch knapp ein
Prozent der Projektanfragen.
Berufserfahrung:
Anteil
(%) Kontakte
an
die jeweilige Gruppe |
| Jahre |
1.08.
2003 |
1.02.
2004 |
1.08.
2004 |
| |
< |
5 |
1,77 |
2,07 |
0,99 |
| 5 |
- |
9 |
23,34 |
23,74 |
20,97 |
| 10 |
- |
14 |
29,66 |
29,44 |
27,78 |
| 15 |
- |
19 |
24,75 |
24,04 |
26,41 |
| 20 |
- |
24 |
11,10 |
11,68 |
14,12 |
| |
> |
25 |
9,37 |
9,04 |
9,73 |
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Wer Erfahrung besitzt und die nötigen Qualifikationen, der
macht nach dem Preissturz der vergangenen Jahre kaum noch Konzessionen.
Bei zehn Jahren und mehr Berufserfahrung stehen durchschnittlich
mindestens 67 Euro auf der Forderungsliste. "Und höhere
Stundensätze werden auch bezahlt, wenn Qualität gesucht
ist", so GULP Geschäftsführer Karl Trageiser.
Kritisch sieht Trageiser dagegen die Entwicklungen in den unteren
Stundensatzgruppen, die auch verantwortlich waren für die weitere
Senkung der durchschnittlichen Honorarforderungen aller IT-Freiberufler
um zwei auf 64 Euro. Mittlerweile fordert knapp ein Drittel (30,67
Prozent) weniger als 60 Euro pro Stunde – und 5,74 Prozent
der vornehmlich unerfahrenen Freiberufler sind gar in den Regionen
unter 40 Euro angelangt.
Trageiser:
"Wir raten davon ab, sich auch in diesen unteren Stundensatzbereichen
mit seinem sehr allgemeinen Skill-Angebot allein auf das Preisdumpings
zu verlassen. Wir empfehlen dagegen den Freiberuflern, ihre fachlichen
Skills auf den Prüfstand zu stellen und genau im Markt nachzuschauen,
welche Qualifikationen gefragt sind. Denn je größer die
Nachfrage als das Angebot, desto größer sind die Chancen
für den Freiberufler auf ein Projekt." Der GULP Geschäftsführer
verweist hier auf das Tool "Suchen der Projektanbieter"
bei GULP: "Ein Blick dort hinein und man sieht, welche Skills
man sich aneignen sollte. Für manchen Freiberufler ist das
ein echtes Aha-Erlebnis."
Eine weitere, aber passende Qualifikation – diese Strategie,
konsequent angewendet, führt mittel- bis langfristig auf die
Seite der so genannten Besserverdienenden. Und die gibt es nach
wie vor, wie 10,91 Prozent der Freiberufler beweisen, die 90 Euro
und mehr pro Stunde verlangen.
Die komplette Auswertung
- unterteilt nach Position, Alter, Berufserfahrung und Einsatzort. |
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