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Aus einer Untersuchung des Betreibers von Deutschlands größter
Internet-Profiledatenbank für freiberufliche IT-Spezialisten - GULP
Information Services, geht hervor, dass die Nachfrage nach Entwicklungsleistungen
auch zu Beginn des Jahres 2000 ungebrochen ist. An der Spitze der
Anforderungen bei Datenbank-Projekten steht dabei Oracle-Erfahrung,
die in 22 % aller Projekte gefragt ist. Informix, DB2 sowie Sybase
bestimmen das Mittelfeld mit durchschnittlich 10 % aller Anfragen.
Adabas-, dBase- und Microsoft SQL Server-Kenntnisse werden dagegen
kaum nachgefragt.
Diese Untersuchung führte GULP auf der Basis von 11.000 Freiberufler-Profilen
und rund 10.000 Projektanfragen von 400 Anbietern durch. Sie gibt
zusätzlich Auskunft über die durchschnittlichen Stundensätze, die
für Oracle-Experten bei DM 139 liegen. Wesentlich besser verdienen
lediglich die Sybase-Entwickler, die mit DM 152 pro Stunde rechnen
können. Eine Untersuchung der regionalen Verteilung innerhalb dieser
Studie kommt zu dem Ergebnis, dass aus dem Rhein/Main-Gebiet die
meisten Anfragen nach Oracle-Fachleuten kommen.
Analysiert man die Ergebnisse der Studie, so stellt man fest, dass
sich das Datenbank-System Oracle offenbar besonders gut mit UNIX
verträgt, denn jede dritte Anfrage bezieht sich auf dieses Betriebssystem.
Windows NT landet in diesem Vergleich lediglich auf Platz 4. Die
auf Oracle ursprünglich aufsetzende Programmiersprache PL/SQL wird
zunehmend von Java attackiert. Beide werden jedoch nur halb so oft
nachgefragt, wie C/C++.
Die gesamte Studie kann im Internet auf der GULP
Knowledge Base-Seite abgerufen werden. Neben dieser Studie bietet
die Anfang Dezember 1999 ins Internet gestellte GULP Knowledge Base
interessante Themen und Fakten aus der gesamten IT-Welt.
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