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Prozent der IT-Freiberufler besitzen mindestens ein IT-Zertifikat.
Im Gegenzug finden 90 Prozent der Projektanbieter es gut, wenn Freiberufler
ein relevantes Zertifikat nachweisen kann. Mit den Thema formaler
Abschluss (Ausbildung, Studium und Zertifikate) beschäftigten
sich zwei aktuelle Umfragen des IT-Projektvermittlers www.gulp.de
- und sehen deutliche Vorteile für IT-Freiberufler mit Abschluss
und passenden Zertifikaten.
Die Umfrage
für Freiberufler zählte 842 Teilnehmer, von denen
61 Prozent einen akademischen Titel und 15 Prozent eine anerkannte
IT-Ausbildung besitzen. Parallel dazu gab bei der Umfrage
für Projektanbieter knapp die Hälfte der 115 Teilnehmer
an, dass sie auf Studium oder Fachausbildung bestehen, weitere 30
Prozent machten die Notwendigkeit dieses Kriteriums vom Projekt
abhängig.
"Die Ergebnisse der Umfragen", so GULP Geschäftsführer
Karl Trageiser, "geben einen deutlichen Hinweis darauf, dass
im IT-Projektmarkt der Ausbildungsanspruch tief verankert ist –
und zwar bei Projektanbietern wie Freiberuflern. Es gibt zwar auch
Raum für Quereinsteiger, ein anerkannter Nachweis für
die erlernte IT-Kompetenz kann aber genau der entscheidende Match
point bei einer Projektbesetzung sein."
Und es kann sich auch finanziell lohnen, beizeiten in seine formale
Aus- und Weiterbildung investiert zu haben: Laut 35 Prozent der
Projektanbieter werden Diplom und Zertifikat auch besser bezahlt,
weitere 45 Prozent sehen dadurch zumindest einen leichten Vorteil
bei Stundensatzverhandlungen. |