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An diesen IT-Trends kommen Sie 2021 nicht vorbei

Digitalisierung startet mit Rückenwind ins Jahr 2021

09.02.2021
GULP – Redaktion
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2020 war ein Jahr, dass wohl kaum positiv in Erinnerung bleiben wird. Möchte man diesem dennoch etwas Gutes abringen, bleibt immerhin der enorme Digitalisierungsschub, den die Pandemie hervorgerufen hat. Dieser wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen, weshalb wir für Sie die fünf wichtigsten IT-Trends hier zusammengetragen haben.

1. In der Cloud muss die Freiheit wohl grenzenlos sein!

Die Zeiten, in denen Daten zentral auf einem hauseigenen Firmen-Server verarbeitet werden, sind vorbei. Cloudbasierte Anwendungen werden immer beliebter und steigern die Produktivität von Unternehmen enorm. Diese Technologie begünstigt, dank ihrer Flexibilität, Themen wie Remote-Arbeit und globale Vernetzung, da sie den ortsunabhängigen Zugriff auf Echtzeitdaten erlaubt. Neben der reinen Speicherkapazität bietet die Cloud zudem die Möglichkeit, auf Rechenleistung zuzugreifen. So müssen keine leistungsstarken PCs und Server mehr angeschafft werden, was gerade in Zeiten der Pandemie das IT-Budget entscheidend entlastet. Wer jedoch nur eine bessere Vernetzung sowie Produktivitätssteigerung beachtet, vergisst ein wichtiges Thema bei der Nutzung von Cloud-Anwendungen: Die Cyber-Security.

Wo endet die Verantwortung der Anbieter und was müssen Sie selbst gewährleisten? Diese Fragen haben wir für Sie in diesem Beitrag beantwortet.

Cloud-Anwendungen sind die Grundlage für viele digitale Arbeitsweisen. Die Vorteile sind dabei der Wegfall von Wartung- und Instandhaltung, der Wechsel von grossen Investitionen zu laufenden Kosten sowie nie dagewesene Flexibilität. Sie wollen Ihren alten Server loswerden, um eine schnelle und flexible Alternative für Ihre Datenspeicherung zu erhalten? Dann ist die Cloud genau das Richtige für Sie.

2. As-a-Service Angebote werden verstärkt zum Einsatz kommen

Unser erster Trend begünstigt, neben den bereits erwähnten Punkten, auch die Verwendung von „as-a-Service“-Lösungen. So können verschiedene Bereiche Ihres Unternehmens ausgelagert werden. Am weitesten verbreitet sind hier neben Infrastructure as a Service (IaaS) das Cloud Computing mittels Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS). Alle drei Optionen ermöglichen Ihrem Unternehmen höchste Flexibilität sowie Sicherheit und entbinden Sie von aufwändigen Wartungs- und Upgrade-Arbeiten. Doch was genau versteht sich unter den verschiedenen „aaS“ Modellen? Hier kurz erklärt:

Der bekannteste Vertreter von Software-as-a-Service ist wohl Office 365 von Microsoft. Diese Lösung bietet eine Menge Vorteile. Einerseits können Mitarbeiter orts- und geräteunabhängig die Software nutzen, was gerade Remote-Arbeiten vereinfacht. Hinzu kommt, dass Office 365 die Anwendungen stets auf aktuellen Stand hält und das ganz automatisch, ohne Zutun Ihrer Mitarbeiter.

Infrastructure as a Service (IaaS):

Anstelle eigene Serverlandschaften anzuschaffen, bietet dieses Modell die Möglichkeit, externe Rechnerinfrastrukturen bedarfsgerecht zu mieten. So lässt sich eine komplexe und skalierbare Hardware-Infrastruktur schaffen, ohne eine grosse Investition tätigen zu müssen, da lediglich ein monatlicher Betrag anfällt. Darüber hinaus müssen Sie sich nicht mehr selbst um die Aktualisierung und Wartung des Systems kümmern.

Dank IaaS sind Datenanalysen in Echtzeit kein Problem mehr. All Ihre Daten werden an einem zentralen Punkt gespeichert und bei Bedarf können Sie zusätzliche Rechenleistung beziehen. So beschleunigen Sie Ihre Datenanalysen wesentlich, wodurch Prozesse optimiert sowie die Effizienz Ihres Unternehmens gesteigert wird. Darüber hinaus entfallen die Wartung und Instandhaltung, was das IT-Budget zusätzlich entlastet.

Platform as a Service (PaaS):

Hier wird eine Plattform, wie bspw. die SAP Cloud Platform, für einen beliebigen Zeitraum gegen monatliche Kosten zur Verfügung gestellt. Auch hier ergibt sich der Vorteil aus dem Geschäftsmodell, so dass keine grosse Investition für die Anschaffung und Einrichtung aufgebracht werden muss.

Sie suchen ein neues ERP oder wollen ihren bestehenden digitalen Kern modernisieren? Dann landen Sie schnell bei SAP S/4HANA Cloud. Die Software-Suite hat klare Vorteile wie z. B. die enorme Geschwindigkeit und eine zeitgemässe Benutzeroberfläche. Darüber hinaus können Sie so Einzellösungen aus Ihrem Unternehmen eliminieren, um einheitliche Prozesse für Ihr gesamtes Unternehmen aufzusetzen.

Software as a Service (SaaS):

SaaS ist wohl das am häufigsten verwendete Modell. Hierbei wird eine Software pro Nutzer gemietet, anstelle diese zu kaufen, was den gleichen Vorteil wie die beiden anderen Modelle bietet. Ein Beispiel, was wohl jeder kennt, ist Microsofts Office 365 Lösung.

SaaS ist wohl das am häufigsten verwendete Modell. Hierbei wird eine Software pro Nutzer gemietet, anstelle diese zu kaufen, was den gleichen Vorteil wie die beiden anderen Modelle bietet. Ein Beispiel, was wohl jeder kennt, ist Microsofts Office 365 Lösung.

3. Automation mithilfe von KI und ML

Automatisierung wird auch in diesem Jahr eine entscheidende Rolle spielen, wenn Sie Kosten in ihrem Unternehmen senken und agiler werden wollen. Viele haben bereits die ersten Schritte in Richtung Prozessautomatisierung mittels RPA (Robotic Process Automation) unternommen. Nun gilt es, Software-Bots mit den unstrukturierten Daten interagieren zu lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Bilderkennung, kognitives Denken, dialogorientierte KI sowie die Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP). Damit effektive statistische KI-Modelle richtig erstellt und skaliert werden können, bedarf es tiefgehendem Know-how und eine umfassende Strategie, was eine enge Zusammenarbeit von IT-Experten und den jeweiligen Abteilungen voraussetzt. Denn neben der Agilität und Automation spielen auch hier die Sicherheit sowie Qualität eine entscheidende Rolle, damit das Projekt ein Erfolg wird.

Sie wollen Ihre Produktion automatisieren? Dann kommen Sie an intelligenten Systemen nicht vorbei. Diese organisieren die Abläufe der Roboter in der Produktion effizient, reagieren schnell auf Störungen und optimieren dabei zusätzlich den Ressourcenverbrauch.

4. IoT, Augmented X & Edge Computing

Für die verarbeitende Industrie wird sich in den kommenden Jahren das (Industrial) Internet of Things (IIoT) weiter zum Standard entwickeln. Technologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Robotik rücken hierbei in den Fokus. Gerade Datenbrillen haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und sind heutzutage mit nahezu allen gängigen Smartphones und Tablets problemlos nutzbar. Zudem wurden viele neue Einsatzmöglichkeiten für AR-Technologie für den industriellen Einsatz erschlossen. Dabei entwickeln sich die Preise der Hardware zum Vorteil der Anwender und werden immer handlicher.

In Verbindung mit Edge Computing können Sie Augmented X noch effektiver nutzen, da die Daten in Echtzeit analysiert werden und stets dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. So sind Technologien zur Automation in Zukunft noch leichter zu implementieren. Darüber hinaus können Computer, dank Edge Computing, das maschinelle Sehen lernen. Sie scannen und speichern mittels präziser Geokoordinaten Gebäude und andere Orte mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen oder Tiefensensoren, was beispielsweise die Effektivität von selbstfahrenden Robotern in der Logistik enorm steigern wird.

Steigern Sie die Effizienz Ihres Bestelleingangs mithilfe von Automation und ganzheitlich vernetzter Systeme. Beispielsweise mit einen Shuttle-System in Zusammenarbeit mit umfassender Fördertechnik und Packautomaten. Geht eine Bestellung ein, kann das System diese automatisiert aus dem Lager zusammenstellen und im Anschluss verpacken. So können Sie die Bearbeitungszeit um ein Wesentliches reduzieren.

5. Future Workplace und Change Management

Das Homeoffice ist ein Thema, bei der die Expertenmeinungen auseinander gehen. Die eine Seite ist fest davon überzeugt, dass Remote-Arbeit auch nach der Pandemie erhalten bleibt und fester Bestandteil unserer Art zu arbeiten wird. Skeptiker sehen das eher kritisch, da sie Produktivitätseinbussen und den fehlenden persönlichen Austausch als Hindernis für diese Entwicklung sehen. Man kann davon ausgehen, dass sich gesamtwirtschaftlich betrachtet ein Mittelweg durchsetzen wird.

Daher wird uns diese Thematik auch 2021 und darüber hinaus beschäftigen. Da im letzten Jahr ad hoc so viele Menschen wie nie in die Remote-Arbeit geschickt wurden, blieb kaum Zeit, um dieses Vorhaben ganzheitlich zu planen. Hier gilt es jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen und seine Homeoffice-Praktiken auf den Prüfstand zu stellen.

Investieren Sie daher in Ihre Homeoffice-Infrastruktur und stellen somit sicher, dass bisher isolierte System in eine Gesamtlösung integriert und IT-Sicherheit gewährleistet werden. Eine Checkliste, wie sie das Homeoffice ohne grosse Investitionen sofort sicherer machen können finden Sie hier.

Eines sollten Sie dabei nicht ausser Acht lassen: Diese Arbeitsweise ist auch für Ihre Mitarbeiter neu. In diesem Kontext hat das Change Management grosse Bedeutung, denn mithilfe von Schulungen und Workshops können Sie Ihre Belegschaft auf das Thema sensibilisieren und somit die Effizienz und Akzeptanz von Remote-Arbeitsplätzen verbessern.

Sie haben sich in diesen Beispielen wiedergefunden, möchten diese Projekte angehen, doch es fehlt Ihnen an Kapazitäten? Dann entlasten Sie Ihre Mitarbeiter mithilfe von externen Spezialisten!  Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach den perfekten Spezialisten für Sie.

 

 

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